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dc.contributor.advisorNaegele, Gerhard-
dc.contributor.authorKoeppe, Christine-
dc.date.accessioned2019-10-29T10:50:53Z-
dc.date.available2019-10-29T10:50:53Z-
dc.date.issued2019-
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/2003/38306-
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.17877/DE290R-20276-
dc.description.abstractVorliegende Dissertation rekonstruiert die Deutungsmuster in den subjektiven Sichtweisen von pflegerischen und pädagogischen Fachkräften in stationären Wohneinrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung auf Behinderung, gutes Alter(n) und professionelles Handeln. Die Arbeit geht der Frage nach, inwieweit Fachkräfte Behinderung und Alter(n) in ihrer Mehrdimensionalität und Komplexität wahrnehmen und Bewohner*innen mit entsprechend individuellen, ausdifferenzierten Sichtweisen und ressourcen- und teilhabeförderlichen Handlungsperspektiven begegnen. Dazu wurden zwölf Fachkräfte in Einrichtungen der Behindertenhilfe mit Hilfe von teilnarrativen Leitfadeninterviews befragt. Die Interviews wurden nach dem integrativen Basisverfahren ausgewertet, ein sequenzanalytisches, texthermeneutisches Verfahren zur rekonstruktiven Analyse von Textdaten. Ein wesentliches Ergebnis der empirischen Untersuchung ist die Identifizierung drei unterschiedlicher Perspektiven, aus denen die befragten Fachkräfte auf den Themenkomplex „Behinderung und Alter(n)“ blicken. Aus der Aktivitätsperspektive betrachtet setzen sich die Fachkräfte mit den Grenzen und Möglichkeiten von Behinderung und Alter(n) und zwar im Spannungsfeld von Aktivität (z. B. Ressourcen und Gewinne) vs. Passivität (z. B. Defizite) auseinander. Bei der Beziehungsperspektive steht die Frage im Fokus, wie sich die Fachkräfte selbst zu den Konzepten Behinderung und Alter(n) sowie zu den Menschen verhalten, die behinderungs- bzw. altersbedingt „anders“ sind bzw. werden – distanzierend/ablehnend oder annähernd/akzeptierend. Die Strukturperspektive mit den Polen Heterogenität vs. Homogenität bündelt die Sichtweisen, die die Komplexität und Ambivalenz des Arbeitsfeldes, welche durch das Älterwerden der Bewohner*innen zunehmen, zum Thema machen. Hinzu kommt die Herausforderung der Fachkräfte, den individuellen Bedürfnissen der Klientel im Berufsalltag gerecht zu werden. Dieser Balanceakt führt zu Grenzerfahrungen von Fachkräften und Bewohner*innen gleichermaßen. Die Untersuchung deckt darüber hinaus Qualifikationsdefizite sowie eindimensionale Sichtweisen auf Behinderung und Alter(n) auf und formuliert mögliche Auswirkungen auf die professionelle Begleitung älterer Bewohner*innen. Die Analyse liefert Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung von Fort- und Weiterbildungsangeboten für Fachkräfte der Behindertenhilfe und fordert, neben der Modifikation von Hilfearrangements, Alter(n) (im Kontext mit Behinderung) sowie Inklusion und Teilhabe für Fachkräfte und Bewohner*innen konsequent(er) zum Thema zu machen.de
dc.language.isodede
dc.subjectAlterde
dc.subjectBehinderungde
dc.subjectProfessionelles Handelnde
dc.subjectFachkräftede
dc.subjectBehindertenhilfede
dc.subjectSichtweisende
dc.subjectQualitative Interviewforschungde
dc.subjectIntegratives Basisverfahrende
dc.subject.ddc300-
dc.titleBehinderung, Alter(n), professionelles Handeln – Sichtweisen der Fachkräfte in stationären Wohneinrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderungde
dc.typeTextde
dc.contributor.refereeWalter, Ulla-
dc.date.accepted2019-10-08-
dc.type.publicationtypedoctoralThesisde
dc.subject.rswkAlternde
dc.subject.rswkGeistige Behinderungde
dc.subject.rswkFachkraftde
dc.subject.rswkQualitative Methodede
dc.subject.rswkBehindertenhilfede
dc.subject.rswkStationäre Behindertenhilfede
dc.subject.rswkBehinderteneinrichtungde
dcterms.accessRightsopen access-
eldorado.secondarypublicationfalsede
Appears in Collections:Lehrstuhl für Soziale Gerontologie

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