5journal hochschuldidaktik 1-2/2015 Will ich oder will ich nicht – und wenn ja, wie? Promovieren!!! Jutta Wergen Einleitung Bereits während, aber allerspätestens nach dem Masterstudium, stellen Studierende sich die Frage, was sie nach dem Studium machen möchten. Einige von ihnen überlegen zu promovieren und als Doktor/ Doktorin entweder eine wissenschaftliche Karriere zu verwirklichen, oder aber mit dem Doktortitel die Wissenschaft zu verlassen und in die Wirtschaft oder die außeruniversitäre Forschung zu gehen. Darum fragen sich Studierende wie man denn nun an diesen Doktortitel kommt und was dafür zu leis- ten ist. Ich möchte im Folgenden erläutern, welche Gedanken sich Studierende und Absolvent/inn/en vor der Promotionsphase machen sollten, damit sie sich optimal auf eine Promotion vorbereiten, denn eine gute Vorbereitung beeinflusst den Erfolg posi- tiv und verkürzt die Promotionsdauer. Eine Promotion besteht aus verschiedenen Phasen, nämlich der Vorbereitungsphase, einer Durchfüh- rungsphase und einer Abschlussphase. Nachdem die Dissertation eingereicht ist, muss diese noch mit einer Disputation oder einem Rigorosum ver- teidigt werden, bevor sie veröffentlicht wird. Erst danach wird die Promotionsurkunde überreicht und der Promovend/die Promovendin darf den Doktorti- tel tragen. Was man über die Promotion wissen sollte In Deutschland promovieren pro Jahr ca. 25 000 Per- sonen, schätzungsweise 200 000 Personen befin- den sich in Deutschland im Promotionsprozess (vgl. BuWiN 2013). Eine Promotion dauert, je nach Fach, Thema, Betreuungssituation und Promotionsformat (Stelle als Mitarbeiter/in, Stipendiat/in, Kollegiat/ in oder externe Promotion) erfahrungsgemäß zwi- schen dreieinhalb und siebeneinhalb Jahren (vgl. hierzu auch Enders/Bornmann 2001). Außerdem wird die Promotionsdauer davon beein- flusst, welche Aufgaben Promovierende sonst noch leisten müssen, z. B. ob sie Familienpflichten wahr- zunehmen oder zur Existenzsicherung arbeiten müssen. Auch Lehre und Forschung, Konferenzen, Publikationen schränken die zur Verfügung ste- hende Zeit für die Promotion ein. Welche Formalitäten sind für die Promotion zu beachten? Promotionsberechtigt sind immer die Fakultäten an den Universitäten. Jede Fakultät einer Univer- sität hat eine eigene Promotionsordnung, zum Teil gibt es aber auch fakultätsübergreifende Promoti- onsordnungen. Die Promotionsordnung regelt den Ablauf und die Zulassungsmodalitäten der Promo- tion. Darum sollten Promovierende unbedingt die für sie gültige Promotionsordnung kennen, denn darin ist ersichtlich, unter welchen Bedingungen sie promovieren können, welche Dokumente zur Zulas- sung zur Promotion eingereicht werden müssen und wer die Promotion betreuen darf, ob alle Promoti- onsbetreuer/innen der Fakultät/Universität ange- hören müssen und wer zur Promotionskommission gehört, sowie welche Fristen einzuhalten sind. Es gibt vier typische Hürden in der Zulassungsphase der Promotion: Mindestnote, fachfremde Promotion (in einem anderen Fach als dem studierten), Fach- hochschulabschluss und ein im Ausland erworbe- ner Mastergrad. Wie mit diesen Hürden umgegan- gen wird, ist ebenfalls in der Promotionsordnung geregelt. Gegebenenfalls müssten Sie Gespräche mit dem Promotionsausschuss führen, wie eine Promotion durchgeführt werden kann, denn auch Ausnahmen sind in der Promotionsordnung gere- gelt oder sind im Promotionsausschuss schon vor- gekommen. Besonders wenn Sie an einer anderen Fakultät pro- movieren möchten, als derjenigen, an der Sie stu- diert haben, sollten Sie in der Promotionsordnung unbedingt gründlich prüfen, welche Voraussetzun- gen Sie erfüllen und – gegebenenfalls – welche Voraussetzungen (z. B. Credits) Sie noch erbringen müssen. Zur Promotion müssen Promovierende immer durch den Promotionsausschuss zugelassen sein – es reicht nicht, sich beim Studierendensekretariat zur Promotion einzuschreiben, sondern der Promoti- onsausschuss muss über die Promotion bzw. ihre Zulassung zur Promotion entscheiden. Ebenfalls ist in der Promotionsordnung geregelt, ob Promovierende, Betreuende und Fakultätsleitung eine gemeinsame Promotionsvereinbarung unter- zeichnen, in der ein kooperativer Umgang vereinbart wird, was z. B. bei einem Betreuungswechsel, Uni- wechsel des Professors/der Professorin relevant ist. Die Promotionsordnungen finden Sie auf den Webseiten des Promotionsausschusses der jewei- ligen Fakultäten bzw. unter dem Menüpunkt For- schung oder unter dem Menüpunkt Dekanat. 6 journal hochschuldidaktik 1-2/2015 Wie kann ich eine Promotion finanzieren? Hier auf eine der wichtigsten Fragen: „Was kostet eine Promotion?“ die Antwort: Die Promotion selbst kostet in der Regel kein Geld! Allerdings kann es sein, dass sich Promovierende zur Promotion ein- schreiben müssen oder wollen, dann muss der übli- che Semesterbeitrag gezahlt werden. Für die Finanzierung der Lebensphase Promotion gibt es verschiedene Möglichkeiten, z. B. ein Sti- pendium, eine Stelle als wissenschaftliche/r Mit- arbeiter/in, als Lehrstuhl- oder Projektstelle sowie eine externe Promotion. Ein Stipendium kann bei einem Begabtenförder- werk beantragt werden (Informationen zu den Begabtenförderwerken am Ende des Artikels). Poli- tische Parteien, christliche Stiftungen oder das deutsche Stipendienwerk bieten die Möglichkeit einer Finanzierung des Lebensunterhalts während der Promotion bis zu einer Höchstförderdauer von drei Jahren. Für eine Bewerbung auf ein Stipen- dium sind unterschiedliche Unterlagen einzurei- chen, unter anderem auch ein Exposee. Durch einen Auswahlausschuss des jeweiligen Begabtenförder- werks wird geprüft, ob das Promotionsprojekt för- derwürdig ist. Die Zahlen derer, die ein Stipendium beantragen, sind aktuell viel höher, als die Anzahl der zu vergebenden Stipendien. Eine Stelle an der Universität, z. B. eine Lehrstuhl- stelle oder eine Projektstelle, ist eine andere Finan- zierungsmöglichkeit. Interessant für eine Promo- tion sind Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter/ innen, in deren Rahmen Forschungsprojekte beglei- tet und durchgeführt werden. Im Rahmen von Pro- jektstellen forschen Promovierende bestenfalls auch zu Themen ihrer Promotion. Lehrstuhlstellen sind jene Stellen, die mit Lehre, Administration, Gremienarbeit und allgemeinen Tätigkeiten an der Universität verbunden sind. Funktionsstellen, Koor- dinations- oder Verwaltungsstellen bieten sich ebenfalls als Qualifizierungsstellen bzw. Promoti- onsstellen an. Eine weitere Möglichkeit, eine Promotion zu finan- zieren ist eine Berufstätigkeit außerhalb der Uni- versität. Als externe Promotion werden solche Arrangements verstanden. Es versteht sich von selbst, dass alle hier aufge- zählten Finanzierungsmöglichkeiten ihre Vor- und Nachteile haben. Zum Beispiel müssen sich Pro- movierende im Rahmen eines Stipendiums selbst sozialversichern und sind nicht unbedingt gut an der Universität vernetzt – dafür sind sie aber zeit- lich relativ ungebunden und unabhängig. Auf einer Projektstelle sind Promovierende i. d. R. gut ver- netzt zu den Forschungsbereichen ihrer Promotion, allerdings sind sie zeitlich in die Strukturen der Projekt arbeit eingebunden und promovieren in der Regel auch bei ihrem Chef/ihrer Chefin, der/die im Zweifelsfall, das belegt die Praxis, seine/ihre Inte- ressen eher auf das Forschungsprojekt richtet. Oft ergeben sich Schwierigkeiten aus diesen hierarchi- schen Arbeits- und Promotionsbeziehungen. Vorteil ist hier dagegen der komplikationslose Zugang zu Forschungsinstrumenten, Literatur, Unterstützung durch studentische Hilfskräfte und die Vernetzung mit anderen Forschenden. Oft werden auch Kon- ferenzbesuche und Reisekosten bezahlt, es bietet sich die Gelegenheit zum gemeinsamen Publizieren. Auf einer Lehrstuhlstelle leisten Promovierende oft viel Lehre und betreuen Studierende. Während des Semesters ist die Arbeitsbelastung relativ hoch und besonders am Anfang muss man sich erst in das Thema Lehre einarbeiten – d. h. es kostet viel Zeit Lehrveranstaltungen inhaltlich zu planen. Auch die Beratung und Betreuung von Studierenden und die Korrektur von Arbeiten und Klausuren nimmt viel Zeit in Anspruch. Vorteil ist hier der Zugang zu universitären Netzwerken, der Austausch mit Kol- legen und Kolleginnen und der tiefe Einblick in die Strukturen einer Universität. Mit Glück und guter Planung können Promovierende Synergie-Effekte zwischen der eigenen Forschung und den Lernin- halten schaffen! Wer es schafft, die Semesterferien für die eigene Promotion freizuhalten, macht sogar einige Fortschritte. Ob eine Promotion durch ein Stipendium, durch eine Stelle oder sonst wie finanziert wird – Erfolg versprechend ist für den eigenen Promotionsfort- schritt der Umgang mit den Herausforderungen der jeweiligen Promotionsform! Betreuung und Thema Das Suchen und Finden einer Promotionsbetreu- ung und eines Promotionsthemas gehen oft Hand in Hand. In den Natur- und Ingenieurwissenschaften werden Promotionsthemen oft gestellt. In den Geis- tes-, Kultur- und Sozialwissenschaften gehört es schon zur Promotionsleistung ein eigenes Thema zu erarbeiten. Oft ist das ein etwas längerer Prozess, der auch durch eine Promotionsbetreuung beglei- tet werden kann. Das Thema sollte in jedem Fall so motivierend sein, dass es die Dauer einer Promotion übersteht. Voraussetzung für eine erfolgreiche Promotions- betreuung ist, dass Promotionsbetreuende fach- liche Expertise für das Thema mitbringen. Bevor das Thema ausgewählt wird, sollte eine gründliche Analyse des Forschungsstandes stattfinden. Dabei sollten Promovierende herausfinden, wer bereits zu diesem Thema geforscht hat und welche Ergebnisse vorliegen. Leider gibt es in der Regel keine Liste mit allen Promotionsthemen. Eine gründliche Analyse ist also wichtig! Die Anfrage für die Betreuung einer 7journal hochschuldidaktik 1-2/2015 Promotion an einen Professor bzw. eine Professo- rin sollte dann erfolgen, wenn man einen Überblick über das Forschungsthema hat. Außerdem sollte schon geklärt sein, ob eine Promotion im Rahmen der Promotionsordnung möglich ist (das gilt für eine Promotion an einer anderen Universität oder Fakul- tät). Am besten wäre es dann anzufragen, wenn man schon eine Ideenskizze oder einen Entwurf für ein Exposee vorbereitet hat. Ein Exposee schreiben Das Vorlegen eines Exposees ist häufig eine Voraus- setzung zur Promotion. Erstens sehen viele Promo- tionsordnungen die Einreichung eines Exposees vor der Zulassung zur Promotion vor. Zweitens wird ein Exposee zunehmend zur Bewerbung auf eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in oder für ein Graduiertenkolleg benötigt. Sicher wird ein Exposee zur Bewerbung auf ein Stipendium gebraucht. Beim Exposee handelt es sich um eine Art Projekt- plan für das Forschungsprojekt Promotion. Promo- vierende stellen damit dar, dass Sie ein wissen- schaftlich relevantes Forschungsprojekt in einer geplanten Zeit mit der notwendigen Sorgfalt und Qualität durchführen können. Das Exposee sagt also aus, ob das geplante Promotionsprojekt einen wissenschaftlichen Ertrag bringt und ob es mach- bar ist. Ein Exposee enthält neben dem Forschungsstand, der Fragestellung, der geplanten Erhebung und den Auswertungsmethoden einen Arbeits- und Zeitplan, möglicherweise eine Gliederung und eine Literatur- liste. Wie das Exposee aufgebaut sein soll, ist oft den Promovierenden überlassen, manchmal allerdings finden sich Richtlinien zur Erstellung eines Expo- sees auf den Webseiten der Fakultät. Ein Exposee zur Bewerbung auf ein Stipendium muss unbedingt nach den Kriterien der Begabtenförderwerke kon- zipiert sein. Das bedeutet, dass jedes Förderwerk eigene Richtlinien für ein Exposee hat. Darum muss vor einer Bewerbung auf jeden Fall für jedes För- derwerk eine Recherche über die Gestaltung eines Exposees erfolgen. Vor allem ist darauf zu achten, dass die Exposees den Kriterien hinsichtlich der Güte und der Länge entsprechen und keine Fehler aufweisen, denn es gibt immer mehr Bewerber und Bewerberinnen als Stipendien. Im Kolleg promovieren Die Promotion in einem Promotions- oder einem Graduiertenkolleg wird „Strukturiertes Promovie- ren“ genannt. Seit Ende der 1980er Jahre besteht die Möglichkeit in Kollegs zu promovieren. Das sind interdisziplinäre, zum Teil auch internatio- nale Zusammenschlüsse mehrerer Hochschul- lehrer/innen mit einem Fokus auf ein bestimmtes Forschungsthema. Acht bis zwölf Promovierende forschen also aus verschiedenen Perspektiven zu einem bestimmten Themenzusammenhang. Der Ertrag von Kollegs besteht aus Vernetzungsmög- lichkeiten, Weiterbildungsangeboten, Finanzierung und gegebenenfalls Mitteln, mit denen Tagungen und Publikationen bezahlt werden. Der Ertrag von Kollegs besteht auch darin, das mehrere Promoti- onsbetreuer/innen die Promotionen der Kollegiat/ inn/en betreuen. Der Vorteil von Kollegs wird aus der Sicht Promovierender auch in der Vernetzung mit anderen Promovierenden gesehen, oder aber durch den Fokus auf einen gemeinsamen Forschungsge- genstand. Als nachteilig empfinden Kollegiat/inn/ en manchmal ein Konkurrenzgefühl untereinander, oder aber auch fehlende Freiheit, z. B. in der Weiter- bildung oder durch Verpflichtungen. Nach welchen Kriterien entscheide ich mich für eine Promotion? Wenn man jene fragt, die bereits mit einer Promo- tion begonnen haben, werden diese durch das Inte- resse an einem speziellen Forschungsthema, die Arbeit in der Wissenschaft oder den Wunsch nach besseren Aufstiegsmöglichkeiten nach der Promo- tion motiviert. Promovierende benötigen für ihren Erfolg ein star- kes Durchhaltevermögen, Lust an Kommunikation und Projektmanagement sowie den Wunsch sich weiterzuentwickeln. Sie brauchen aber auch ein Umfeld, das mit den Höhen und Tiefen der Promo- tion leben kann. Viele Promovierende sind mehrfach belastet, stehen unter Zeitdruck und müssen neben der Promotion Familienaufgaben wahrnehmen. Das erfordert die Fähigkeit, gleich „mehrere Bälle in der Luft halten zu können“ und in punkto Vereinbarkeit Kompromisse zu machen. Nach Beendigung ihrer Promotion arbeiten noch viele Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in prekären Verhältnissen, z. B. befristet beschäf- tigt. Darum ist es wichtig, sich über Alternativen zur Promotion Gedanken zu machen und während der Promotion verschiedene Karriereoptionen zu schaffen. Zwar sind Promovierende nur wenig von Arbeitslosigkeit betroffen, aber die meisten Promo- vierenden haben fünf Jahre nach der Promotion die Universität verlassen. Wer Organisationstalent hat und Herausforderungen liebt, ist in jedem Fall mit einer Promotion glücklich. Literatur Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (2013) – BuWiN. http://www.buwin.de/buwin/2013/ Enders, J. & Bornmann, L. (2001): Karriere mit Doktortitel? Ausbildung, Berufsverlauf und Berufserfolg von Promo- vierten. Frankfurt. New York: Campus Verlag. Wergen, J. (2014): Promotionsplanung und Exposee: Die ersten Schritte auf dem Weg zur Dissertation. Budrich Verlag. 8 journal hochschuldidaktik 1-2/2015 Links zur Promotion Übersicht über die Begabtenförderwerke: http://Stipendienlotse.de Weitere Fördermöglichkeiten: http://elfi.de Stellenbörsen für Projektstellen: http://www.academics.de; http://www.jobsinacademia.net Autorin Dr. Jutta Wergen ist Coach für Promovierende und Schreib- trainerin und betreibt ein eigenes Onlineportal. E-Mail: wergen@coachingzonen.de Professionelle Lehrkompetenz an Hochschulen: Netzwerk hoch- schuldidaktik nrw zieht positive Bilanz Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Strategieworkshops Exzellente Lehre benötigt gute Rahmenbedingun- gen sowie gut ausgebildete Lehrende. Über die reine Wissensvermittlung hinaus, ermöglicht gute Lehre den Studierenden die praktische Ausein- andersetzung mit komplexen wissenschaftlichen Fragestellungen und fördert so die Bereitschaft, sich mit Forschungsthemen auseinander zu set- zen. Doch wie ist es um die Lehrkompetenz der Dozentinnen und Dozenten bestellt? Wie können Hochschulen Ihre Lehrenden mit Weiterbildungs- angeboten für die Lehre unterstützen? Hochschullehre professionell weiter zu entwickeln, hat sich das 2003 gegründete Netzwerk hochschul- didaktik nrw zum Ziel gesetzt. Im Fokus der Entwicklungen steht dabei ein gemeinsames Zertifikatspro- gramm, das den Lehrenden der Netzwerkuniversitäten die Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen nicht nur an der eigenen Hochschule, sondern auch bei den beteiligten Hochschulpartnern ermöglicht. Basis hierfür bilden gemeinsame Standards, die sich an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) orientieren. Um gemeinsam die mittel- und langfristigen Ziele der Arbeit für mehr Lehrqualität an nordrhein-westfäli- schen Hochschulen zu diskutieren und zu überarbeiten sowie an die aktuellen Rahmenbedingungen anzu- passen, trafen sich die inzwischen 14 beteiligten Hochschulen Ende Juni zu einem Strategieworkshop an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl. „Mit über 2.500 Teilnehmenden in unserem Zertifikatsprogramm allein im letzten Jahr ziehen wir eine über- aus positive Bilanz unserer gemeinsamen Bemühungen“, so Sören Brune (Deutsche Sporthochschule Köln), gemeinsam mit Sandra Schönauer (Universität Siegen) Sprecher des Netzwerks. Damit dies so bleibt wird das umfangreiche und bundesweit anerkannte Programm im nächsten Jahr einer intensiven Qualitäts- überprüfung unterzogen und an aktuelle Entwicklungen angepasst. Brune: „Wir freuen uns sehr darauf, die Erfolgsgeschichte des Zertifikatsprogramms weiterzuschreiben.“ Die Netzwerksprecher Sandra Schönauer und Sören Brune beantworten Ihnen gerne weitere Fragen. Sandra Schönauer, +49 271 740-3006, hochschuldidaktik@kosi.uni-siegen.de Sören Brune, +49 221 4982-4540