Lüken, TimKubis, AndreasRehtanz, ChristianShapovalov, AntonHilbrich, DominikPlota, Ewa2015-03-242015-03-242015-01-14http://hdl.handle.net/2003/3396010.17877/DE290R-7263Die Energieversorgung in Deutschland befindet sich seit geraumer Zeit im Umbruch. Spätestens jedoch mit dem Energiekonzept der Bundesregierung von September 2010 wurde ein grundlegender Umbau eingeleitet. Ziel ist unter anderem eine deutliche Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am transportierten Strom. Da der Strom aus erneuerbaren Energien zu großen Teilen weit entfernt von den Verbrauchszentren produziert wird, stellt der Ausbau der Stromnetze eine wesentliche Voraussetzung zur Realisierung dieses Ziels dar. Dieser erscheint jedoch aus heutiger Sicht in dem benötigten Ausmaß nicht realistisch. Daher werden Alternativen zum klassischen Netzausbau gesucht, welche sowohl die Spannungshaltung als auch die Einhaltung der einschlägigen Normen gewährleisten. Eine mögliche Alternative stellt die Entwicklung von innovativen Netzbetriebsstrategien dar. Diese dienen der Nutzung von Reserven der vorhandenen Netzinfrastruktur durch einen unkonventionellen Betrieb des Energiesystems. Die Planung des Einsatzes dieses unkonventionellen Netzbetriebs erfolgt durch die Vorausberechnung mittels herkömmlicher Netzmodelle. Die Funktion und Wirksamkeit des Einsatzes hängt demnach von der Eignung der Netzmodelle zur Planung dieser Strategien ab. Das Paper beschreibt die Eignungsfeststellung herkömmlicher Netzmodelle zur Auslegung und Planung der Netzbetriebsstrategie des 'low-impact operation mode'. Die verwendeten Netzmodelle werden anhand einer experimentellen Validierung im Labormaßstab geprüft und bewertet.deMittelspannungNetzberechnungSpannungshaltungVerteilungsnetz620Validierung von Planungsmethodiken unkonventionell betriebener elektrischer Verteilungsnetzeconference contribution