Schall, KatrinKuntze, SebastianKrummenauer, JensFriesen, MaritaSchwaderer, FelixSamková, LibušeSkilling, KarenHealy, LuluFernández, CeneidaIvars, PereBernabeu, MelaniaLlinares, Salvador2023-06-072023-06-072023http://hdl.handle.net/2003/4155610.17877/DE290R-23399Unterricht ist bekanntermaßen ein komplexes Geschehen, in dem sich Mathematiklehrkräfte zeitgleich mit vielfältigen Situationen und Ereignissen konfrontiert sehen. Um auf die heterogenen Lernvoraussetzungen von Lernenden situationsangemessen eingehen zu können, sind Lehrkräfte gefordert, ganz unterschiedliche Kriterien zu berücksichtigen, um ihr Handeln entsprechend auf die Bedarfe der Lernenden abstimmen zu können. Ein solcher simultaner Umgang mit mehreren Kriterien kann, wie in Kuntze et al. (2021) detaillierter ausgeführt wurde, mithilfe des Begriffs des Multi-Criterion Noticing näher beschrieben werden. Im mathematikdidaktischen Diskurs existieren mittlerweile diverse Arbeiten zu verschiedenen Aspekten des Noticings in verschiedenen Themenbereichen, etwa bezogen auf den Umgang mit Darstellungen im Mathematikunterricht (z.B. Dreher & Kuntze, 2015; Friesen & Kuntze, 2016). Simultanes Noticing in Bezug auf mehrere Kriterien, speziell im Hinblick auf den Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen im Mathematikunterricht der Grundschule, fand im Diskurs allerdings bislang erst wenig Berücksichtigung, sodass hierzu spezifische Forschung notwendig ist, um Lehramtsstudierende bereits im Studium bestmöglich darauf vorbereiten zu können, theoriebasiertes Kriterienwissen mit Wahrnehmungen zu konkreten Unterrichtssituationen verknüpfen zu können. In diesem Beitrag geben wir Einblicke in die vignettenbasierte Untersuchung von Multi-Criterion Noticing bei Lehramtsstudierenden.deGesellschaft für Didaktik der MathematikGrundschuleLehrerbildung (1., 2. und 3. Phase)Heterogenität & Inklusion im MUinterdisziplinär510Multi-Criterion Noticing im Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen im Mathematikunterricht der Primarstufeconference contribution