Schollmeier, Thorsten2004-12-062004-12-062004-06-042004-06-21http://hdl.handle.net/2003/245910.17877/DE290R-7857Die Chemie der 14. Gruppe, besonders die Derivate des Siliciums und Zinns, sind seit Beginn der modernen elementmetallorganischen Chemie von gesteigertem Interesse. Insbesondere Oligo- und Polysilane sowie Polysiloxane finden immer mehr Anwendungen [1-3]. Monozinn-verbin-dungen sind hier ebenfalls etabliert, verlieren derzeit jedoch durch ihre umstrittene Toxizität an Bedeutung. Die Verbindung beider Gebiete zu Stannylsilanderivaten erfolgte erstmalig von KRAUS et al 1933 [26]. Hier wurde zunächst nur mit monomeren Bausteinen des Typs R3Si-SnR 3 gearbeitet, die lediglich eine Si-Sn-Bindung besitzen. Funktionalisierte Si-Sn-Verbindungen waren bis vor kurzem weitgehend unbekannt.Von diesen Ausführungen und Überlegungen lassen sich die Schwerpunkte dieser Arbeit ableiten:-Darstellung weiterer Monomere des Typs durch Metathesereaktionen, sowie die Funktionalisierung dieser Derivate.- Entwicklung neuer Reaktionswege zur Darstellung von Si-Sn-Verbindungen ohne die sonstigen Nebenprodukte durch Wurtz-Kupplungen.A: Synthese von acyclischen Verbindungen des Typs B: Neuartige cyclische Si-Sn-Verbindungen des Typs -Einsatz der dargestellten Verbindungen fürA: Polymersynthesen oderB:Funktionalisierung von Dendrimeren und Einführung von Distannanen als Schutzgruppe in der Dendrimerchemie.deUniversität DortmundSilanStannanMagnesiumStannylsilancyclische StannylsilaneDendrimer29Si-NMR119Sn-NMRWurtz-KupplungMetathese540Darstellung monomerer Bausteine zur Synthese von Stannylsilandendrimeren und Stannylsilanpolymerendoctoral thesis