Böswald, ValentinStrohmaier, Anselm2023-06-092023-06-092023http://hdl.handle.net/2003/4165410.17877/DE290R-23497Die Bedeutsamkeit von Sprache im Mathematikunterricht ist vielfach empirisch nachgewiesen. So existiert in der Community beispielsweise ein weitestgehender Konsens darüber, dass im schulischen Kontext sprachliche Kompetenzen häufig eng mit mathematischen Kompetenzen einhergehen, dass Sprachkompetenzen entscheidende Bedingungsfaktoren für erfolgreiches mathematisches Lernen, Denken und Handeln darstellen, aber auch, dass Sprache in viele Bereiche mathematischen Denkens untrennbar integriert ist (Leiss et al., 2019; Prediger et al., 2019). Aktuelle Diskussionsgegenstände sind dagegen beispielsweise die spezifische Relevanz von Sprache für verschiedene Gruppen von Schüler*innen, methodische Ansätze zur Untersuchung der Zusammenhänge oder die Integration von Forschungsergebnissen in den unterrichtlichen Alltag. In diesem Minisymposium wurden Studien vorgestellt, die sowohl text- als auch personenseitige Aspekte von Sprache wie Textkohärenz, Sprachregister oder sprachliche Fähigkeiten in den Blick nehmen, diese in Bezug zu mathematischen Kompetenzen setzen oder die intendierten Funktionen des Spracheinsatzes fokussieren. Ziel des Minisymposiums war es, aktuelle Entwicklungen des Forschungsstands und theoretische und methodische Herangehensweisen vorzustellen und zu diskutieren.deGesellschaft für Didaktik der MathematikSpracheLesenTextaufgaben510Minisymposium 14: Sprache und Mathematikconference contribution