Kanzinger, AnnikaGehrig, Edeltraud2023-06-072023-06-072023http://hdl.handle.net/2003/4153410.17877/DE290R-23377In der vorliegenden Studie wird die Wirksamkeit von Certainty-based-marking (CBM) im Hinblick auf kompetenzorientiertes Prüfen sowie Selbstreflexion untersucht. Denn Studierende merken zu spät, wenn sie die Prüfung am Ende des Semesters nicht bestehen können (Clark & Schroth 2010). Darüber hinaus sind hohe Abbruchquoten ermöglicht auf mathematische Fächer zurückzuführen und es werden Methoden für kontinuierliches Lernen und Prüfen gefordert. Eine Möglichkeit hierfür sind mehrere kleine Assessments während des Semesters (Derboven & Winker 2010). Studien zeigen bereits, wie dieses formative Prüfen nicht nur eine Lernstandserfassung ermöglicht, sondern auch selbstreguliertes Lernen (Combrinck & Hatch 2012). Des Weiteren spiegelt die Selbstbeobachtung des Wissens die Fähigkeit wider, das eigene Wissen und den eigenen Lernprozess richtig einzuschätzen, und kann ein hilfreiches Instrument im Lernprozess sein (Tabibzadeh et al. 2020). CBM nutzt diesen Vorteil des formativen Assessments. Dabei bringt CBM noch einen weiteren Vorteil hervor: das eigenständige Reflektieren des Wissens wird aktiv unterstützt. CBM verbindet somit das kontinuierliche Lernen mit der Selbstreflexion. Die Umsetzung von CBM mit einer virtuellen Lernplattform ermöglicht eine digitale und somit einfachere Korrektur, eine asynchrone Durchführung sowie einen Einsatz von Formelfragen (Bandtel et al. 2021). Bandtel et al. (2021) liefern eine Heuristik für digitales Prüfen.deGesellschaft für Didaktik der MathematikCBMSelbstreflexionSTEMPrüfungsmethodekompetenzförderndAssessmentDigitalisierungalternative Prüfungsformate510Certainty-based-marking - eine kompetenzorientierte Prüfungsmethodeconference contribution