Höntges, JensGünther, FrederikeHellmich, Frank2013-12-132013-12-132009http://hdl.handle.net/2003/3139110.17877/DE290R-13302Die Förderung mathematischer Basiskompetenzen im Kindergarten wird spätestens seit der Veröffentlichung der Ergebnisse aus den international vergleichenden Schulleistungsstudien der letzten Jahre diskutiert. All jene Schülerinnen und Schüler, die längere Zeit eine vorschulische Institution besucht hatten, zeigten in der Regel auch bessere Kompetenzen in den einzelnen Lernfeldern als ihre Klassenkameradinnen und -kameraden (vgl. z.B. Bos, Lankes, Schwippert, Valtin, Voss, Badel & Plaßmeier, 2007, S.138; Prenzel, Heidemeier, Ramm, Hohensee & Ehmke, 2004, S. 274f.). Vor diesem Hintergrund wurden auf der Basis eines gemeinsamen Beschlusses der Jugend- und der Kultusministerkonferenz (2004) für die frühe Bildung in Kindertageseinrichtungen Bildungspläne für den vorschulischen Bereich in den einzelnen Bundesländern veröffentlicht. Nahezu einheitlich wird hier gefordert, ausgehend von den mathematischen Kenntnissen und Vorerfahrungen der Kinder individualisierte Förderkonzepte in den vorschulischen Alltag zu integrieren. Der Diagnose der Eingangsvoraussetzungen der Kinder wird dabei ein besonderer Stellenwert beigemessen, um orientiert an den Stärken und Schwächen der Kinder einerseits und ihrem Vorwissen und ihren mathematischen Fähigkeiten und Fertigkeiten andererseits die Entwicklung zentraler mathematischer Basiskompetenzen im vorschulischen Bereich zu ermöglichen. In dem vorliegenden Beitrag wird vor diesem Hintergrund ein diagnostisches Inventar ("Diagnose mathematischer Basiskompetenzen" DMB) vorgestellt, das von uns entwickelt und an einer Stichprobe von insgesamt N=355 Kindern des vorschulischen Bereichs in Hinblick auf Möglichkeiten und Grenzen evaluiert worden ist.deGesellschaft für Didaktik der Mathematik510Diagnose mathematischer Basiskompetenzen im Kindergartenconference contribution