Rothe, Jennifer2023-06-072023-06-072023http://hdl.handle.net/2003/4152710.17877/DE290R-23370Mit der Rückkehr zum Regelunterricht in den Sekundarschulen ergibt sich die Chance, in der Pandemie gewonnene Erfahrungen mit digitalen Medien im Mathematikunterricht zu nutzen und entsprechende Unterrichtskonzepte zu verstetigen. Eine vielversprechende Möglichkeit in diesem Zusammenhang stellt die Methode des Flipped Classrooms dar. In dieser Form des Blended Learnings erarbeiten sich Schüler*innen einen Lerninhalt mit Hilfe eines Lernvideos zu Hause, während der Präsenzunterricht zum Üben, Anwenden und Vertiefen genutzt wird (Vereş & Muntean, 2021). Hierbei kann auf theoretische Fundierungen und empirische Erkenntnisse aus der Zeit vor und während der Pandemie zurückgegriffen werden. Darüber hinaus werden aus Perspektive der fachdidaktischen Forschung zunehmend Lernvideos untersucht und basierend auf entsprechenden Qualitätskriterien entwickelt, die für den Unterricht nutzbar gemacht werden können. Es existiert bereits eine Vielzahl an Forschungsarbeiten, in denen Effekte geflippten Lernens untersucht werden, insbesondere im Kontext der Hochschule (van Alten et al., 2019). Jedoch steht die fachdidaktische Forschung zum Flipped Classroom in vielen Fragen noch am Anfang, auch bezüglich der Sicht von Mathematiklehrkräften auf diese Methode. Studien, die die Lehrenden-Perspektive untersuchen, weisen vorrangig Erkenntnisse hinsichtlich der Durchführung oder Organisation geflippten Unterrichts auf, beispielsweise einen erhöhten Vorbereitungsaufwand (Cevikbas & Kaiser, 2020). Dagegen ist wenig bekannt über konkretere fachbezogene Auffassungen von Lehrkräften zum geflippten Unterricht (Geiger et al., 2019).deGesellschaft für Didaktik der MathematikFlipped ClassroomDigitalisierungMathematikunterrichtDigitale WerkzeugeTechnologieDistance-Learning510„Nur ein kleiner Vorteil durch Zeitersparnis“ – Geflippter Mathematikunterricht aus der Lehrenden-Perspektiveconference contribution