Eldorado - Repository of the TU Dortmund
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Recent Submissions
Frühes Probabilistisches Denken im Elementarbereich: Ein Überblick über aktuelle Forschungsschwerpunkte und zentrale Erkenntnisse
(Gesellschaft für Didaktik der Mathematik, 2025) Jaeger, Lena S.; Lüken, Miriam M.
Bereits ab einem Alter von 3 Jahren beginnen Kinder, lange vor dem Schuleintritt, probabilistisch zu denken und entwickeln tragfähige Vorstellungen zu probabilistischen Konzepten. Aufgrund der alltäglichen Relevanz und Bedeutung für die Anschlussfähigkeit im Grundschulunterricht rückt das frühe probabilistische Denken im Elementarbereich zunehmend in den (inter-)nationalen Forschungsfokus. Unser Beitrag präsentiert Auszüge aus einem Literature Review, identifiziert zentrale Forschungsschwerpunkte und stellt wesentliche Studienergebnisse zum frühen probabilistischen Denken junger Kinder vor.
Teil-Ganzes-Verständnis in der Kindertagesstätte alltags- und spielbasiert fördern
(Gesellschaft für Didaktik der Mathematik, 2025) Mette, Tessa; Bruns, Julia
Das Teil-Ganze-Verständnis (TGV) ist zentral für die mathematische Entwicklung und sollte daher bereits im Elementarbereich gefördert werden. Im Vortrag werden erste Ergebnisse aus einer quasi-experimentellen Studie (N = 81) zur Wirksamkeit einer alltags- und spielbasierten Förderung im Vergleich zu einer strukturierten Förderung („Mengen, zählen, Zahlen“) und einer Kontrollgruppe berichtet. Die Förderungen umfassten je neun Einheiten mit einer Dauer von 45 Minuten. Die mathematische Leistung der Kinder wurde im Prä- und Posttest mit dem MARKO-D erfasst.
Intersubjektives Situationsverständnis in Bauspielsituationen als Bedingung für die Ermöglichung mathematischen Lernens
(Gesellschaft für Didaktik der Mathematik, 2025) Henschen, Esther; Vogler, Anna; Teschner, Martina
Ermöglichung fachbezogenen Lernens im frühen Alter findet nicht nur in der Interaktion mit Erwachsenen statt. Auch Gleichaltrige spielen eine wichtige Rolle bei diesen Lernprozessen und bei der damit verbundenen Sozialisation, da sich Aushandlungsprozesse zwischen Gleichaltrigen durch eine hohe interaktionale Nähe und Ebenbürtigkeit auszeichnen. Dies führt zu der Frage, inwieweit in Interaktionen zwischen Gleichaltrigen ein intersubjektives Situationsverständnis zu fachbezogenen Themen entwickelt wird, welches möglicherweise zu neuen Erkenntnissen für die Interaktanten führt.
Qualität der mathematikdidaktischen Interaktion während Spielsituationen und Zusammenhänge mit weiteren Kompetenzfacetten frühpädagogischer Fachkräfte
(Gesellschaft für Didaktik der Mathematik, 2025) Drosten, Maike; Gasteiger, Hedwig
Die Interaktion zwischen Fachkraft und Kind ist entscheidend für die Entwicklung mathematischer Fähigkeiten. Um diese Interaktion adaptiv zu gestalten, werden verschiedene fachspezifische Kompetenzen seitens der Fachkräfte als bedeutsam angesehen. Diese Studie untersucht Zusammenhänge zwischen der Qualität der Interaktion von Fachkräften (N = 38) in Eins-zu-Eins-Spielsituationen mit weiteren mathematikdidaktischen Kompetenzfacetten. Erwartungswidrig konnten keine signifikanten Zusammen-hänge nachgewiesen werden. Gründe für dieses Ergebnis sowie methodische Limitationen werden diskutiert.
Professionelle Wahrnehmung angehender Kindergarten- und Unterstufen-Lehrpersonen im Lehr-Lern-Labor fördern
(Gesellschaft für Didaktik der Mathematik, 2025) Streit, Christine
Verschiedene Studien zeigen, dass sich die Professionelle Wahrnehmung bereits im Studium fördern lässt. Für den Elementarbereich liegen bislang allerdings kaum Erkenntnisse vor. Im Vortrag wird eine Seminarkonzeption vorgestellt, in der Studierende des Studiengangs Kindergarten- und Unterstufe durch komplexreduzierte Handlungserfahrungen im Lehr-Lern-Labor und zyklischen Reflexionsprozessen ihre Fähigkeit zur Professionellen Wahrnehmung gezielt schulen sollen. Die Evaluationsergebnisse zeigen eine signifikante Verbesserung der Interventionsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe.
