Der Kapitalmarkt als Finanzierungsalternative - Eigen- und Fremdfinanzierungsmöglichkeiten an den Börsenplätzen für den deutschen Mittelstand

dc.contributor.advisorPolt, Christian
dc.contributor.authorRequardt, André
dc.contributor.refereeHoffjan, Andreas
dc.date.accepted2026-05-04
dc.date.accessioned2026-05-21T11:38:58Z
dc.date.issued2026
dc.description.abstractDie vorliegende Dissertation untersucht den Kapitalmarkt als potenzielle Finanzierungsalternative für den deutschen Mittelstand und analysiert die Ursachen für die bislang geringe Nutzung kapitalmarktbasierter Finanzierungsformen durch mittelständische Unternehmen. Trotz der hohen volkswirtschaftlichen Bedeutung des Mittelstands und zunehmender regulatorischer Bestrebungen zur Förderung kapitalmarktorientierter Finanzierungen dominieren in Deutschland weiterhin klassische Finanzierungsformen wie Eigenmittel und Bankkredite. Ziel der Arbeit ist es daher, die zentralen Treiber und Verweigerungsgründe mittelständischer Unternehmen gegenüber Kapitalmarktfinanzierungen zu identifizieren und daraus Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Kapitalmarktakteure, Intermediäre und regulatorische Institutionen abzuleiten. Methodisch basiert die Arbeit auf einer Kombination aus strukturierter Literaturrecherche und qualitativer Interviewstudie. Zur theoretischen Fundierung werden insbesondere Ansätze der Neuen Institutionenökonomik sowie die Stewardship-Theorie herangezogen. Im empirischen Teil wurden leitfadengestützte Interviews mit geschäftsführenden Gesellschaftern, kaufmännischen Entscheidern mittelständischer Unternehmen sowie Intermediären durchgeführt und systematisch ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die geringe Nutzung kapitalmarktbasierter Finanzierungsformen nicht ausschließlich auf Kosten, regulatorische Anforderungen oder Komplexität zurückzuführen ist. Vielmehr spielen kulturelle und wahrnehmungsbezogene Faktoren eine entscheidende Rolle. Insbesondere die Sorge vor Kontrollverlust, die starke Identifikation mit mittelständischen Werten sowie die Wahrnehmung kapitalmarktorientierter Unternehmen als kurzfristig und renditegetrieben wirken hemmend auf eine Öffnung gegenüber dem Kapitalmarkt. Gleichzeitig zeigt sich, dass Unwissenheit über konkrete Ausgestaltungsmöglichkeiten kapitalmarktbasierter Finanzierungen die Zurückhaltung zusätzlich verstärkt. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur Erweiterung der bestehenden Forschung, indem sie ökonomische, kulturelle und verhaltensbezogene Einflussfaktoren integriert betrachtet und die Bedeutung subjektiver Wahrnehmungen im Kontext mittelständischer Finanzierungsentscheidungen hervorhebt.
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/2003/44884
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.17877/DE290R-26649
dc.language.isode
dc.subjectKapitalmarktde
dc.subjectKapitalmarktfinanzierungde
dc.subjectMittelstandde
dc.subjectMittelstandsfinanzierungde
dc.subject.ddc330
dc.subject.rswkKlein- und Mittelbetrieb / Finanzierung / Kapitalmarktde
dc.titleDer Kapitalmarkt als Finanzierungsalternative - Eigen- und Fremdfinanzierungsmöglichkeiten an den Börsenplätzen für den deutschen Mittelstandde
dc.typeText
dc.type.publicationtypePhDThesis
dcterms.accessRightsopen access
eldorado.dnb.deposittrue
eldorado.secondarypublicationfalse

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