Literarischer Journalismus
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Theorie, Traditionen, Gegenwart
Zusammenfassung
In der gegenwärtigen Zeitungs- und Zeitschriftenkrise kann das Konzept des Literarischen Journalismus für die ökonomisch schwächelnde Printbranche zu einem Rettungsanker werden. Das legt eine aktuelle Studie nahe, die an der Fakultät Kulturwissenschaften der Technischen
Universität (TU) Dortmund entstanden ist.
In einer empirischen Bestandsaufnahme zeigt die Forschungsarbeit, dass literarisch inspirierte Thematisierungsstrategien im Printjournalismus bereits jetzt weit verbreitet sind. Bei erfolgreichen Wochenblättern wie der „Zeit“, dem „Spiegel“ und der „Frankfurter Allgemeinen
Sonntagszeitung“ gehören sie seit längerem zum zentralen Vermittlungsprinzip – und
sind offenbar zum Kaufanreiz geworden. Gespräche mit Literarischen Journalisten lassen erkennen, dass sie sich damit bewusst vom Konzept des möglichst neutralen Nachrichtenjournalismus abgrenzen wollen, der vor allem auf zahlreichen News-Plattformen im Internet weit
verbreitet sei.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
Schlagwörter
Feuilleton, Journalismus, Literatur, Narrativität, Reportage, Systemtheorie, Zeitschrift, Zeitung
