Authors: Schneider, Monika
Title: Werkzeuge zur automatischen Optimierung erweiterter Entity-Relationship Modelle und deren Abbildung in ein relationales Datenbankschema
Language (ISO): de
Abstract: Das Entity-Relationship Modell (kurz ER-Modell) ist eine weit verbreitete Methode zur graphischen Beschreibung von Datenbankschemata. Seine Anwendung ist auch für Laien auf dem Gebiet der Datenmodellierung leicht zu verstehen. Deshalb werden graphische Editoren entwickelt, die dem Benutzer die Erstellung von Datenbankschemata in Form von ER-Modellen ermöglichen. In der Regel ist so eine Modellierung natürlich kein Selbstzweck. Das Schema soll in eine Datenbank übertragen und benutzt werden. Im Rahmen der Diplomarbeit werden Werkzeuge entwickelt, die den Entwurf automatisch optimieren und in einer Datenbank installieren.<br>Es wird vorausgesetzt, daß ein graphischer Editor existiert, mit dem konsistente erweiterte ER-Modelle erstellt werden können. Diese Modelle sind, besonders wenn der Anwender nur geringe Datenbank-Kenntnisse besitzt, im späteren Gebrauch nicht unbedingt effizient. Daher wird zuerst ein Werkzeug entwickelt, das den Entwurf prüft. Es kontrolliert das Schema unter anderem im Hinblick auf Zugriffspfade, funktionale Abhängigkeiten und Normalisierung. Der Benutzer kann das Optimierungs-Werkzeug aufrufen, wenn er die Modellierung beendet hat. Alle "Anderungen werden ihm in Form von Verbesserungsvorschlägen mitgeteilt. Er kann das Modell entsprechend ändern und die Optimierung, falls nötig, erneut anstoßen.<br>Nachdem die Optimierung abgeschlossen ist, installiert ein zweites Werkzeug, die Generierungskomponente, das modifizierte ER-Modell in einer relationalen Datenbank. Dazu wird der Entwurf in das relationale Modell abgebildet, das dann in der Datenbank generiert wird. Damit existiert das vom Anwender erstellte erweiterte ER-Modell in der Datenbank und kann mit Daten gefüllt werden.<br>Zusätzlich ist es möglich, den Entwurf auf ER-Ebene im Editor zu ändern, auch nachdem schon Daten erfaßt wurden. Die Optimierung berücksichtigt bei einem erneuten Aufruf die vorhandenen Daten so weit wie möglich und entscheidet, inwieweit es sinnvoll ist, die laufende Installation in die Verbesserungen mit einzubeziehen. Die anschließende Generierung sorgt dafür, daß die Daten der alten Installation übernommen und, wenn nötig, konvertiert werden.<br>Die Aufgaben der vorgestellten Werkzeuge (Optimierung und Generierung) und die damit verbundenen Probleme werden in der Diplomarbeit theoretisch diskutiert. Die sich daraus ergebenden Lösungen werden im Rahmen des Projektes LEU der LION GmbH teilweise implementiert.
URI: http://hdl.handle.net/2003/2702
http://dx.doi.org/10.17877/DE290R-14515
Issue Date: 2003-05-07
Publisher: Universität Dortmund
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