Authors: Wirth, Carsten
Title: Projektnetzwerke in der Arbeitsvermittlung
Other Titles: Eine Organisationsform der Zukunft?
Project networks in job placement: An organisational form with future?
Language (ISO): de
Abstract: Zwei Entwicklungstrends in der Erwerbsarbeit, nämlich die Verlagerung des klassischen Kostenwettbewerbs zum Wettbewerb um innovative Produkte und die Veränderung der Altersstruktur der Erwerbsbevölkerung aufgrund der demographischen Entwicklung werden kurz erläutert und genutzt, um die Entwicklung der Leistungs- und Innovationsfähigkeit Erwerbstätiger über die Spanne des erwerbsfähigen Alters als Zukunftsaufgabe zu kennzeichnen. In diesem Beitrag werden Alterstrends des Erlebens von Innovationsanforderungen durch Erwerbstätige analysiert sowie Befunde empirischer Studien über die Innovationstätigkeit Erwerbstätiger vorgestellt. Mit zwei Indikatoren Hauptakteur bei realisierten Produkt- und Prozessinnovationen im letzten Kalenderjahr und Beteiligung an realisierten Produkt- und Prozessinnovationen im letzten Kalenderjahr werden für eine Gelegenheitsstichprobe Erwerbstätiger und für eine Stichprobe von Innovatoren Alterstrends der Innovationstätigkeit beschrieben. In beiden Studien wird keine Altersabhängigkeit der Innovationstätigkeit festgestellt. Aber es besteht ein Zusammenhang der Innovationstätigkeit mit der Lernhaltigkeit der Arbeitsaufgabe. Erwerbstätige, die Arbeitsaufgaben mit höheren Lernanforderungen bearbeiten, sind häufiger Innovator.
Many researchers and politicians demand the contracting-out and the end of the public job placement. In job placement the interactions and relationships can be organised in project networks. For this reason I ask if this governance form is currently as well the organisational form of the future in job placement. I answer to this question on the basis of a research project on the organisation and control of television content production in which project networks are the dominant organisational form, the analysis of the relevant literature on (the reform of the) job placement and on observations during stays in two job agencies. Conceptually I draw on a structurationist informed perspective on organisational fields. I show that contracting-out is currently no promising option for the Federal Employment Agency and for government because central prerequisites for success are not fulfilled. Alternatively, the Federal Employment Agency can be developed much more into a network organizer.
Subject Headings: labour market
services/administration
sociology
economics
Arbeitsmarkt
Dienstleistung/ Verwaltung
Soziologie
Ökonomie
URI: http://hdl.handle.net/2003/28718
http://dx.doi.org/10.17877/DE290R-1936
Issue Date: 2007-03-15
Publisher: Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft
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