Authors: Gerlmaier, Anja
Title: Neue Selbstständigkeit in der Informationsgesellschaft
Other Titles: ein Vergleich von Anforderungen und individuellen Ressourcenpotenzialen bei autonom-flexiblen und arbeitsteiligen Arbeitsformen im IT-Bereich
Language (ISO): de
Abstract: Mit dem fortschreitenden Transformationsprozess unserer industriell geprägten Gesellschaft in Richtung einer Wissensgesellschaft gewinnen neuen Formen der Organisation von Arbeit zunehmend an Bedeutung.Neue Managementkonzepte und Steuerungsformen mit modularen, marktnahen und lose gekoppelten Strukturen bringen Arbeitsorganisationsformen hervor, die sich von herkömmlichen Unternehmensstrukturen gravierend unterscheiden, indem sie vermehrt auf die Selbstorganisationspotenziale der Beschäftigten setzen. Als 'Neue Selbstständige' oder 'Intrapreneure' sollen Mitarbeiter nicht mehr nur Anordnungen effizient ausfüllen, sondern unter unternehmerischen Prämissen denken und handeln. Daneben gehen Zukunftsforscher davon aus, dass in der Arbeitsgesellschaft von Morgen das traditionelle Normal-Arbeitsverhältnis, definiert als nichtbefristetes Vollzeit-Beschäftigungsverhältnis, immer mehr an Bedeutung verliert und die Konturen abhängiger und selbstständiger Erwerbsformen insgesamt stärker ineinander übergehen werden.Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit stellt die Frage dar, welche veränderten Arbeitsanforderungen und Rahmenbedingungen aus diesen neuen, autonom-flexiblen Arbeitsformen im Vergleich zu traditionellen Arbeitsformen resultieren. Darüber hinaus werden die gesundheitlichen Ressourcen und Risikopotenziale selbstregulativ-flexibler Arbeit mit eher arbeitsteiligen Arbeitsformen verglichen sowie überprüft, welche Auswirkungen sich auf das individuelle Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit ergeben.Der als Felduntersuchung angelegten Studie liegt ein quasi-experimentelles Untersuchungsdesign zugrunde, bei dem zwei unterschiedliche autonom-flexible Arbeitstypen von IT-Fachleuten, 'unternehmerische' Angestellte und selbstständige Freelancer, mit Beschäftigten in eher arbeitsteiligen Organisationsstrukturen (Rechenzentrumsbetrieb) in einer Querschnittsanalyse verglichen werden.
With the transformation from an industrial to a rather knowledge based society new forms of flexible work become more important. New strategies of management and leadership in organizations, such as outsourcing or decentralization, are often presented as parts of accelerating, post-modern industrial relationships, which are characterised by release from the tight supervisory controls of the past. Individuals are expected to become more proactive in organizing their own competences, working time and their work itself. The goal of the presented study was to analyse the working conditions of new forms of flexible work in contrast to traditional ones and its implications for psychophysiological balance and well-being. In a control-group-design two forms of autonomous flexible work, self-employed freelancers and intrapreneurs from the IT-industry are compared to personal administrative staff in information processing centers. By the use of a demand-resource-model it was analysed, which of the new requirements are implicated to be stressors and if there are enough resources to cope with this new requirements, such as work insecurity. In addition to this, the state of well-beeing, anxiety and vital exhaustion in the three groups was examined to evaluate the possibility of getting exhausted in this new forms of autonomous work.
Subject Headings: Neue Selbstständigkeit
Intrapreneurship
Freelanger
Stress
Belastung
IT-Bereich
URI: http://hdl.handle.net/2003/2940
http://dx.doi.org/10.17877/DE290R-14995
Issue Date: 2002-08-15
Provenance: Universität Dortmund
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