Zur Bedeutung von Lernvoraussetzungen bei der Nutzung natürlich differenzierender arithmetischer Lernangebote

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Die Nutzung natürlich differenzierender Lernangebote ist in der mathematikdidaktischen Forschung und auch in der Schulpraxis ein wichtiges Thema (Krauthausen, 2010; Wittmann, 1995). In einer heterogenen Lerngruppe einer Grundschule gemeinsam, aber nicht im Gleichschritt zu arbeiten, ist eine Forderung, die mithilfe der natürlichen Differenzierung umgesetzt werden soll. In einer Balance aus eigenständiger Auseinandersetzung und sozialem Austausch soll sich das Mathematiklernen in einem aktiven Prozess vollziehen (Rathgeb Schnierer & Rechtsteiner, 2018). Für Lehrende bedeutet dies, bei der Gestaltung und Begleitung im unterrichtlichen Kontext sensibel für Lernvoraussetzungen und Lernprozesse zu sein. Um Lernerfolge zu erzielen, ist eine Anpassung des Arbeitsniveaus an die Lernvoraussetzungen entscheidend (Häsel-Weide & Nührenbörger, 2017). Ob das Arbeitsniveau bei der Nutzung eines natürlich differenzierenden Lernangebotes tatsächlich den individuellen Lernvoraussetzungen entspricht, wird in einer Studie, am Beispiel der „Kombi-Gleichungen“ untersucht (Friedrich & Rathgeb-Schnierer, 2020). In diesem Beitrag liegt der Fokus auf den Lernvoraussetzungen der Schüler*innen, die wir in Anlehnung an Helmke (2012) als Faktoren des Lernpotenzials verstehen. Unter anderem werden auch die Unterschiede des Lernpotenzials von Mädchen und Jungen thematisiert.

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Schlagwörter

natürliche Differenzierung, heterogene Lerngruppen, offene Lernangebote, Grundschule, Heterogenität & Inklusion im MU, Arithmetik

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