Zum Metaphernverstehen von Deutsch-als-Zweitsprache-Schülerinnen und -Schülern in der Sekundarstufe I

dc.contributor.advisorHoffmann, Ludger
dc.contributor.authorSotkov, Mihail
dc.contributor.refereeRoll, Heike
dc.date.accepted2023-12-07
dc.date.accessioned2023-12-18T09:30:58Z
dc.date.available2023-12-18T09:30:58Z
dc.date.issued2023
dc.description.abstractDie Studie untersucht, wie Schülerinnen und Schüler (SuS) der Sekundarstufe I (Sek I) Metaphern verstehen. Die Metaphern wurden aus Texten zum Themenkomplex Flucht und Migration in Schulbüchern der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer der Sek I gewonnen. Sie werden in zwei Gruppen eingeteilt: (i) lexikalisierte bzw. konventionalisierte sowie (ii) neue bzw. kreative Metaphern. 27 SuS werden im Diskurs (Forschungsinterview) zu ihrem Ausdrucksverstehen der jeweiligen Metapher, die in einem Textzusammenhang als Stimulus präsentiert wird, befragt. Neun SuS wurden monolingual deutschsprachig sozialisiert, neun SuS sprechen Deutsch als Zweitsprache und weitere neun SuS sind neu zugewandert und sollen in das deutsche Bildungssystem integriert werden. Die SuS sind in drei Altersgruppen eingeteilt: (i) Altersgruppe A (10-12 Jahre alte SuS), (ii) Altersgruppe B (13-15 Jahre alte SuS) und (iii) Altersgruppe C (16-17 Jahre alte SuS). Die Sprachstandsdiagnose zeigt, dass die neu zugewanderten SuS insgesamt die schwächste Gruppe bilden, während zwischen den Deutsch-als-Zweitsprache- und den Deutsch-als-Muttersprache-SuS nur geringe Unterschiede festzustellen sind. Die Ergebnisse der (Einzel-)Befragungen zum Metaphernverstehen fallen jedoch anders aus: Die SuS mit Erstsprache Deutsch schneiden wesentlich besser ab als ihre mehrsprachigen Peers, was v.a. auf den Umfang und die Tiefe ihres Wortschatzes zurückzuführen ist. Allerdings verstehen auch sie bei weitem nicht alles. Als konsequente Handlungstheorie der Sprache bildet die Funktionale Pragmatik mit ihren Analysekategorien das theoretische Fundament der Studie. Die im Befragungsdiskurs erhobenen Daten werden diskursanalytisch untersucht; die Methode wird handlungstheoretisch reflektiert. Zum Abschluss der Studie werden die wesentlichen Erkenntnisse dargestellt, didaktische Implikationen und Empfehlungen diskutiert sowie Desiderate formuliert.de
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/2003/42232
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.17877/DE290R-24067
dc.language.isodede
dc.subjectDeutsch als Zweitsprachede
dc.subjectMetaphernde
dc.subjectVerstehende
dc.subjectPragmatikde
dc.subjectDiskursanalysede
dc.subjectDidaktikde
dc.subject.ddc400
dc.subject.ddc430
dc.subject.rswkMetapherde
dc.subject.rswkVerstehende
dc.subject.rswkMehrsprachigkeitde
dc.titleZum Metaphernverstehen von Deutsch-als-Zweitsprache-Schülerinnen und -Schülern in der Sekundarstufe Ide
dc.typeTextde
dc.type.publicationtypePhDThesisde
dcterms.accessRightsopen access
eldorado.secondarypublicationfalsede

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