Minisymposium 17: Genderspezifische Partizipation in der Mathematik
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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
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Zusammenfassung
Auch Jahrzehnte nach der theoretischen Gleichstellung von unterschiedlichen Geschlechtern und trotz einer Vielzahl von engagierten Initiativen, dominieren im Kontext der Mathematik weiterhin massive genderspezifische Unterschiede. Unter anderem Partizipationsunterschiede, auch bekannt als „Leaky Pipeline“ und Unterschiede in leistungsbezogenen oder affektiven Variablen, auch bekannt als „Gender Gap in der Mathematik“ werden seit Jahren in verschiedensten Disziplinen diskutiert. Im Rahmen der Mathematikdidaktik wurden dazu beispielsweise die Rolle von Lehrpersonen, Vorbildern und Stereotypen genauer untersucht, sowie Zusammenhänge von affektiven Variablen und Lernverhalten. Trotz wichtiger Erkenntnisse, Fortschritte und Interventionen, halten sich einige genderspezifische Unterschiede hartnäckig.
Im Symposium wurden daher Arbeiten zusammengestellt, die sich diesen Herausforderungen aus ganz unterschiedlichen und vor allem innovativen Perspektiven nähern. Die ersten Beiträge generieren neue Forschungsperspektiven und Methoden in diesem Bereich, die letzten beiden Beiträge stellen ausgearbeitete und evaluierte Seminarkonzepte vor, wie das Thema „Gender und Mathematik“ bereits in der universitären Ausbildung integriert werden kann.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
Schlagwörter
Partizipation, Gender, Geschlecht
