Beiträge zur Praxeologie von Musik und Musikunterricht

dc.contributor.advisorSchoenebeck, Mechthild von
dc.contributor.authorKlose, Peter
dc.contributor.refereeStegemann, Michael
dc.date.accepted2026-04-29
dc.date.accessioned2026-08-10T08:32:44Z
dc.date.issued2026
dc.description.abstractDie Arbeit bezieht sich als theoretische Rahmung auf die seit etwa 25 Jahren etablierten und in der Musikpädagogik in Einzelfragen schon zur Anwendung kommenden soziologischen Praxistheorien. Auf deren Grundlage wird ersten Schritt ein umfassendes Verständnis von Musik als soziale Praxis entworfen. Die Konzeptualisierung umfasst dabei ein praxeologisches Verständnis von Körperlichkeit und Materialität von Musik und integriert musikphilosophische Ansätze, die Klänge als Ereignisse konzeptualisieren, in die praxeologische Rahmung. Musikbezogenes Handeln, Wissen, Hören und Verstehen werden als praktisch in kollektiven und öffentlichen Sinngebungsprozessen hergestellt und verhandelt analysiert, also stets vor dem Hintergrund des materiellen Vollzugsgeschehens. Sich auf diese Weise verfestigende Praxisformen und Praxisformationen sind dabei gegenüber der Dynamik situativ eingebetteter Ereignishaftigkeit diachron und synchron stabilisierende Faktoren, die eine Regelmäßigkeit musikalischer Praxis bei aller Vielfalt sicherstellen. Der zweite Teil der Arbeit untersucht die didaktische Relevanz eines derartigen praxeologischen Musikverständnisses. Für das Handlungsfeld Schule sind dabei einerseits die drei jeweils in sich als je spezifische Praxis zu begreifenden Bereiche gesellschaftlichen Umgangs mit Musik, (allgemeiner) schulischer Bildung und der Schulmusik in ihrer spezifischen Ausprägung zu unterscheiden und in ihren Wechselwirkungen zu untersuchen. Andererseits werden Musikpädagogik und -didaktik vor dem Hintergrund des weiten Kulturbegriffs von Zygmunt Bauman als einer kritisch-hermeneutischen Kulturwissenschaft und kritisch-konstruktiver Didaktik verpflichtet begriffen. Es wird dahingehend der Gebrauch von Praxistheorie in aktueller musikpädagogischer Forschung und die historische Prägung von Musikpädagogik durch die Bruchlinie zwischen Schule und Gesellschaft analysiert. Als Fazit steht eine Systematisierung didaktischen Umgangs mit einer als soziale Praxis verstandenen Musik, von Konstituierung des Gegenstands Musik und seine Thematisierung bis hin zu curricularen Fragen, mit einem Ausblick auf einen umfassender zu definierenden praxeologischen Begriff musikalischer Bildung.de
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/2003/45120
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.17877/DE290R-26888
dc.language.isode
dc.subjectMusikde
dc.subjectPraxisde
dc.subjectPraxistheoriede
dc.subjectPraxeologiede
dc.subjectMusikdidaktikde
dc.subjectMusikunterrichtde
dc.subject.ddc780
dc.subject.rswkMusikerziehungde
dc.subject.rswkPraxeologiede
dc.titleBeiträge zur Praxeologie von Musik und Musikunterrichtde
dc.title.alternativeWas Praxistheorien für eine zeitgemäße Musikdidaktik leisten könnende
dc.typeText
dc.type.publicationtypePhDThesis
dcterms.accessRightsopen access
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