Heterogene Kooperation in der Sicherheitsforschung

dc.contributor.advisorSchubert, Cornelius
dc.contributor.authorWiegmann, Elisabeth
dc.contributor.refereeRenn, Ortwin
dc.date.accepted2026-06-30
dc.date.accessioned2026-07-23T06:06:10Z
dc.date.issued2026
dc.description.abstractDie Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und ziviler Gefahrenabwehr gilt in Forschungsförderprogrammen als notwendig, um die Zukunftsfähigkeit von Hilfeleistungssystemen in Deutschland zu sichern. Differenzierungstheoretische Annahmen legen nahe, dass sich diese Gruppen hinsichtlich Habitus, Wertvorstellungen und sozialer Praktiken deutlich unterscheiden, was ihre Kooperation in Sicherheitsforschungsprojekten prägt. Ziel der Dissertation ist es, diese Unterschiede und ihre Folgen zu beschreiben sowie die Funktion von Grenzobjekten für eine wirksame Zusammenarbeit trotz divergierender Organisationslogiken zu untersuchen. Auf Grundlage der Grounded Theory wurden Kommunikations- und Kooperationsstrukturen in vier Verbundprojekten analysiert, an denen jeweils dieselbe Großstadt-Feuerwehr als Praxispartnerin beteiligt war. Untersucht wurden Projekte, die aus Sicht der Beteiligten als relativ erfolgreich galten und nachhaltige Wirkung erzielten. Die empirische Basis bilden dreißig problemzentrierte Interviews mit Schlüsselpersonen, ergänzt durch teilnehmende Beobachtungen und Dokumentenanalysen. Ziel war es herauszuarbeiten, unter welchen Bedingungen Sicherheitsforschungsprojekte Ergebnisse hervorbringen, die Eingang in die Einsatzpraxis von Feuerwehren finden können. Eine zentrale Erkenntnis ist, dass Unterschiede zwischen den Akteursgruppen anerkannt und wertgeschätzt werden müssen. Kooperation gelingt besonders dann, wenn die Partner entsprechend ihrer eigenen Logiken handeln können, sofern dies den gemeinsamen Projektzielen dient. Szenarien, Prototypen, Feldtests und Veröffentlichungen trugen in den untersuchten Projekten wesentlich zum Kooperationserfolg bei. Obwohl sie nicht alle theoretischen Eigenschaften von Grenzobjekten erfüllten, entfalteten sie insbesondere in Kombination eine verbindende und kooperationsfördernde Wirkung.de
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/2003/45036
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.17877/DE290R-26803
dc.language.isode
dc.subjectHeterogene Kooperationde
dc.subjectSicherheitsforschungde
dc.subjectGrounded theoryen
dc.subject.ddc300
dc.subject.rswkGrounded theoryde
dc.subject.rswkSicherheitspolitikde
dc.subject.rswkGefahrenabwehrde
dc.subject.rswkFeuerwehrde
dc.titleHeterogene Kooperation in der Sicherheitsforschungde
dc.title.alternativeKooperations- und Kommunikationsstrukturen von Feuerwehr, Wirtschaftsund Wissenschaftspartnern in Forschungsprojekten zur Verbesserung von Hilfeleistungssystemende
dc.typeText
dc.type.publicationtypePhDThesis
dcterms.accessRightsopen access
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eldorado.secondarypublicationfalse

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