Die (Weiter-)Entwicklung der Strategienutzung für die Addition und Subtraktion im vierten Schuljahr
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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
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Zusammenfassung
Die flexible Nutzung von Lösungsstrategien für Additions- und Subtraktionsaufgaben ist ein wichtiges Ziel des Mathematikunterrichts am Ende der Primarstufe. Während die meisten Studien die Strategienutzung von Lernenden querschnittlich untersuchen, ist der Stand der Forschung über die tatsächliche Entwicklung der Strategienutzung in der Grundschule begrenzt. In der hier vorgestellten Untersuchung wird diese Entwicklung von 1.947 Lernenden vom Ende der dritten bis zum Ende der vierten Klassenstufe bei Additions- und Subtraktionsaufgaben mithilfe einer mehrstufigen Latenten Transitionsanalyse (LTA) untersucht. Die Ergebnisse weisen fünf verschiedene Profile der Strategienutzung mit unterschiedlichen Prävalenzen in
Klassenstufe 3 und heterogene Entwicklungspfade der Lernenden von Klassenstufe 3 zu Klassenstufe 4 auf. Dabei beeinflussen die Individual- und Klassenprädiktoren arithmetisches Vorwissen, Geschlecht, mittlere kognitive Grundfähigkeiten der Klasse und das Mathematikschulbuch die Wahrscheinlichkeit der Zugehörigkeit zu einem Strategieprofil am Ende der dritten Klasse. Das arithmetische Vorwissen sowie das Geschlecht wirken auf die Übergangswahrscheinlichkeiten zwischen Klassenstufe 3 und 4.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
Schlagwörter
Strategien, Arithmetik, Grundschule, LTA, Flexibles Rechnen, Problemlösen
