Sehen und Tasten im Dialog: die Stadtkirche St. Reinoldi in Dortmund
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Zusammenfassung
Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit der Frage, wie das Fachwissen einer visuellen Objektwissenschaft auch dann vermittelbar bleibt, sobald das Sehen als Wahrnehmungsstil kaum oder gar nicht vorhanden ist. In der Kunstgeschichte gilt das professionalisierte Sehen als ausschließliche methodische Zugangsvoraussetzung, um das Untersuchungsobjekt gemäß dem fachinternen Wissen wahrzunehmen, zu beschreiben, zu analysieren, zu deuten und einzuordnen. Durch den Dialog zwischen professionalisiertem Sehen und informativem Tasten erhält das Fach Kunstgeschichte Impulse, das Fachwissen an geeigneten Objekten für einen zusätzlichen Wahrnehmungsstil zu öffnen. Daher zeigt das kunsthistorische Konzept Sehen und Tasten im Dialog am Beispiel der Reinoldikirche Wege, aber auch Grenzen auf, wie das baukulturelle Wissen an sehbeeinträchtigte und blinde Menschen in einer gemeinsamen Wahrnehmungssituation mit Sehenden an der Bausubstanz oder an den wahrnehmungsfilternden Tastmodellen vermittelbar wird.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
Schlagwörter
Kulturelle Telhabe, Inklusion, Sehbeeinträchtigung, Blindheit, Wahrnehmung, Kunstgeschichte, Informatives Tasten, Professionalisiertes Sehen, Architektur, Tastmodelle, Baukulturelle Vermittlung
Schlagwörter nach RSWK
Inklusion <Soziologie, Motiv>, Sehschädigung, Blindheit, Wahrnehmung, Kunstgeschichte, Architektur, Kunstvermittlung
