Teilhabe am Geometrieunterricht für Lernende mit körperlich-motorischen Einschränkungen anhand des ATU-Modells
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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
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Zusammenfassung
„Geometrie auf der niedrigsten, der nullten Stufe ist [...] die Erfassung des
Raumes, [...] in dem das Kind lebt, atmet, sich bewegt, den es kennen lernen
muß [sic], den es erforschen und erobern muß [sic], um besser in ihm leben,
atmen und sich bewegen zu können.“ (Freudenthal, 1973, S. 376–377) Der
Mathematiker Hans Freudenthal hebt damit die Wichtigkeit der Geometrie
für die alltägliche Lebenswelt der Kinder hervor. Die herkömmliche Didaktik
im Mathematikunterricht stößt allerdings an ihre Grenzen für Lernende
mit körperlich-motorischen Einschränkungen (Hönig, 2000, S. 150). In der
Schule ist häufig insbesondere der Geometrieunterricht für diese Kinder eine
der größten Herausforderungen (Bergeest & Boenisch, 2019, S. 340).
Blume-Werry (2012) untersuchte beispielsweise das Lernverhalten von Kindern
mit Hydrocephalus. Sie fand heraus, dass die angeborene körperliche
Behinderung Auswirkungen auf die visuell-räumliche Wahrnehmung der
Lernenden hat. Dadurch kommt es häufig zu Schwierigkeiten im Geometrieunterricht,
z. B. beim gedanklichen Drehen von Körpern. Unter anderem die
Begriffsbildung von zeitlichen und räumlichen Präpositionen, die auch im
Geometrieunterricht relevant sind, fällt den Lernenden oft schwer.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
Schlagwörter
Raumgeometrie, 3D-Druck, körperliche-motorische Entwicklung, ATU-Modell, Sek I, Geometrie, Heterogenität & Inklusion im MU
