Shared Mobility

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Raumbezogene Analysen zur Nutzung von E-Scooter-Sharing und Ridepooling in Deutschland

Zusammenfassung

Die Digitalisierung des Verkehrs und die Marktetablierung der Angebote der Shared Mobility bieten neue Chancen, ein multioptionales Mobilitätssystem zu schaffen, in dem Shared Mobility ein fester Bestandteil des ÖPNV werden könnte. Trotz ihrer zunehmenden Präsenz in Städten weltweit gibt es jedoch nach wie vor kein vollständiges Verständnis der sozialen und räumlichen Dimensionen von Shared Mobility. Das Ziel der Dissertation ist es, die Nutzergruppen von E-Scooter-Sharing (ESS) und Ridepooling in Deutschland zu beschreiben, deren Nutzungsmuster räumlich und zeitlich zu analysieren, Wechselwirkungen mit dem ÖPNV zu identifizieren und Nutzungspotenziale für Räume außerhalb der Großstädte abzuleiten. Dafür werden (1) Fahrtdaten des Ridepooling-Dienstes CleverShuttle aus Berlin und München sowie Fahrtdaten der ESS-Anbieter Lime aus Hannover und Voi aus Ronnenberg räumlich und zeitlich ausgewertet und (2) Befragungen der Nutzenden durchgeführt und im Falle von ESS durch (3) Bedarfsanalysen und Fokusgruppen mit Stakeholdern ergänzt. Die zentrale Erkenntnis der Analysen dieser Dissertation ist, dass die Angebote den ÖPNV ergänzen, wobei ESS vor allem als Baustein in intermodalen Wegeketten genutzt wird, während Ridepooling das ÖPNV-Angebot räumlich und zu Randzeiten erweitert.
The digitalization of transport and the market establishment of shared mobility services offer new opportunities to create a multi-optional mobility system in which shared mobility could become an integral part of public transport. Despite their increasing presence in cities worldwide, a comprehensive understanding of the social and spatial dimensions of shared mobility remains lacking. The aim of this dissertation is to describe the user groups of e-scooter sharing (ESS) and ridepooling in Germany, to analyze their spatiotemporal usage patterns, to identify interactions with public transport, and to derive usage potentials for areas outside of major cities. To this end, (1) trip data from the ridepooling service CleverShuttle in Berlin and Munich, as well as trip data from the ESS providers Lime in Hanover and Voi in Ronnenberg, are spatially and temporally evaluated, and (2) surveys of users are conducted, supplemented in the case of ESS by (3) demand analyses and focus groups with stakeholders. The core finding of the analyses in this dissertation is that these services complement public transport, with ESS primarily serving as a component in intermodal travel chains, whereas ridepooling expands the public transport supply spatially and during off-peak hours.

Beschreibung

Inhaltsverzeichnis

Schlagwörter

Shared Mobility, Geteilte Mobilitätsdienste, E-Scooter-Sharing, Ridepooling, On-Demand

Schlagwörter nach RSWK

Mobilität, Personenverkehr, Verkehrsverhalten, On-Demand-Verkehr, E-Scooter, Öffentlicher Personennahverkehr

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