Varianten von Modellierungsaufgaben für verschiedene Altersgruppen

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Aufgabenvariationen bieten eine gute Möglichkeit nicht nur interessanten Fragen bezüglich der „Originalaufgabe“ nachzugehen, sondern auch dem jeweiligen Thema, dem aktuellen Lerninhalt und der jeweiligen Schülergruppe angemessene Aufgaben zu entwickeln. Variationen zu Modellierungsaufgaben können dabei auch Ideen geben neue Modellierungsaufgaben zu „produzieren“. Aus herkömmlicher Aufgabe können Modellierungsaufgaben formuliert werden, z.B. durch Verallgemeinern (Weglassen von Bedingungen), Kontext ändern, interessant machen, Kritisieren, Variation variieren usw.. Aber es ist auch möglich aus einer Modellierungsaufgabe eine weitere Modellierungsaufgabe zu erstellen, z. B. durch Analogisieren, Umorientieren (z.B. aus anderem Standpunkt aus zu betrachten), Veränderung des Kontextes, Anschluss einer Frage, Aktualisieren usw.. Für diese und weitere Typen siehe auch Schupp, 2002. Die Variationen können für dieselbe Altersgruppe - z.B. durch Veränderung des Textes entsteht aus einer Schulbuchaufgabe eine Modellierungsaufgabe,- oder für eine andere Altersgruppe z.B. durch Variation der Komplexität, durch Veränderung des mathematischen Inhaltes erstellt werden. An zwei konkreten Beispielen wird gezeigt, wie diese Variationen aussehen können und wie die so erhaltenen Modellierungsaufgaben auch noch zu relevanten didaktischen Forschungen benützt werden können. Modellierungsaufgaben bedeuten Aufgaben, die mit dem Modellierungskreislauf (Blum und Leiβ, 2006) gelöst werden können.

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