Relative Erfolgsfälle strategischer Verkehrsplanung und Verkehrspolitik in Europa
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Zusammenfassung
Der Beitrag beschreibt die Verkehrsstrukturen in den internationalen Untersuchungsstädten des Forschungsprojekts WIVER. Neben den allgemeinen städtischen und verkehrlichen Strukturen werden die Motorisierungsentwicklung und Verkehrsmengenentwicklung betrachtet. In Zürich und Wien ist die Zunahme des Pkw-Bestandes trotz steigender Einwohnerzahlen deutlich abgeschwächt, die Verkehrsbelastungen im MIV sogar leicht rückläufig. Dem stehen eine zunehmende Nutzung des jeweils deutlich ausgebauten öffentlichen Verkehrs (ÖV) und des Fahrrads gegenüber. Jedoch ist davon auszugehen, dass der Pkw-Bestand im Umland weiter zunimmt und sich in einer regionalen Perspektive keine Reduzierung des MIV nachweisen lässt. Die Entwicklungen über die letzten Jahrzehnte werden im Anschluss aus verkehrsplanerischer und verkehrspolitischer Sicht betrachtet. Die niederländischen Fallbeispiele verfolgen eine eher radverkehrsfokussierte Verkehrspolitik, Wien und Zürich eine ÖV-fokussierte. In den drei großen Untersuchungsstädten spielen die Parkraumbewirtschaftung und der langfristige Ausbau des öffentlichen Verkehrs eine herausragende Rolle. Im Abschluss werden Schlussfolgerungen für die verkehrspolitische und verkehrsplanerische Diskussion in Deutschland abgeleitet.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
Schlagwörter
Städtevergleich, Verkehrsplanung, Verkehrspolitik, Motorisierung, Öffentlicher Verkehr, Verkehrsmengenentwicklung, Wien, Zürich, Utrecht, Houten, Radverkehrsplanung, Erfolgsfaktoren, Pkw-Bestand
Schlagwörter nach RSWK
Verkehrsplanung, Verkehrspolitik, Öffentlicher Personennahverkehr, Verkehrsaufkommen, Radfahrerverkehr
