Mathematische Modellierung in der Lehramtsausbildung – Entwicklung Professioneller Kompetenzen bei Studierenden.
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Date
2015
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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
Abstract
Die Förderung des mathematischen Modellierens wird für den Aufbau von
Mathematical Literacy (z.B. OECD 2013) als zentral angesehen. Dies
kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass „Mathematisch Modellieren“ einer
von sechs Kompetenzbereichen der Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz
ist. In den vergangen Jahren wurde in vielen Studien untersucht,
wie Modellierung in der Schule zu unterrichten ist (u.a. Maaß
2007) oder wie Studierende für diesen Bereich sensibilisiert werden können
(u.a. Schwarz 2007). Es ist jedoch noch unklar, in wie weit diese Aspekte
in die Lehrerausbildung auf eine Weise integriert werden können um
die professionellen Kompetenzen der Studierenden im Bereich Modellierung
auszubilden. (Borromeo Ferri, 2009). Im Hinblick auf Lehrerkompetenzen
unterscheiden wir hierbei in Anlehnung an Krauss et al. (2004) und
Shulmann (1986): Professionswissen (Fachwissen, Didaktisches Wissen,
Pädagogisches Wissen), Beliefs, Motivationale Orientierung und Kompetenzen
in Selbstreflexion , Selbstwahrnehmung.
Basierend auf dem genannten ergibt sich folgende Forschungsfrage:
Welche Wirkung hat eine Vorlesung zum mathematischen Modellieren auf
Überzeugungen, Selbstwirksamkeitserwartung und fachdidaktisches Wissen
der Studierenden?