Quantifizierung und Objektivierung der Präventionsdiagnostik mit Hilfe mobiler Technologie
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Zusammenfassung
Präventionsdiagnostik liefert wertvolle Hinweise zur Bewegungsqualität und motorischen Kontrolle, ist bei schnellen, komplexen Bewegungen jedoch hinsichtlich Objektivität und Reliabilität sowie Sensitivität limitiert. Sensorbasierte Einlegesohlen ermöglichen eine feldnahe, kontinuierliche Datenerfassung. Die Untersuchung der Moticon OpenGo Insole3 zeigt ein bewegungsabhängiges Genauigkeitsprofil. Bei langsamen Bewegungen liegen valide Messwerte vor, bei hochdynamischen Bewegungen treten deutliche Einschränkungen auf. Ihr Nutzen liegt daher weniger in der präzisen Einzelfalldiagnostik als in der Erfassung von Trends, Asymmetrien und Verläufen. Die Insole3 bietet Potenzial zur Quantifizierung sportmotorischer Tests, ihre Aussagekraft bleibt allerdings bis dato begrenzt. Erforderlich sind höhere Abtastraten, robustere Algorithmen und multimodale Sensorik. Den größten Mehrwert verspricht die Integration objektiver Sensordaten mit Expertenwissen und subjektiven Athlet*innen-Rückmeldungen in Mixed-Methods-Modellen. Sie gleichen die Limitationen der Präventionsdiagnostik aus und stützen eine datenbasierte Verletzungsprävention.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
Schlagwörter
Präventionsdiagnostik, Mobile Technologie, Plantardruckmessung
Schlagwörter nach RSWK
Sportmedizin, Prävention, Leistungsdiagnostik
