Aus und für Krisen lernen?! Qualitatives Verständnis von mathematischen Phänomenen für eine resiliente Bildung

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Klafkis Schlüsselprobleme, mit denen Menschheitsherausforderungen in curricularen Inhalten und Zielen Platz finden, prägen aktuelle Debatten, wenn auch anders als 1985: Friede, Umwelt, Ungleichheit, Technologie, menschliche Beziehungen (2007, S. 56–60). Die Schlüsselprobleme lassen sich in Hinblick auf die jüngeren Krisen nicht nur ergänzen (etwa um Gesundheit), sondern an deren Heftigkeit wird auch die Disruptivität deutlich, mit der Gesellschaft und Schule konfrontiert sind. Obwohl diese Themen verschiedene fachliche Perspektiven erfordern, steht hier die Frage im Zentrum, was diese Entwicklungen für mathematische Bildung bedeuten und umgekehrt. Dabei wird die These vertreten, dass sich sowohl als Reaktion auf bisherige Krisen als auch proaktiv mathematische Phänomene identifizieren lassen, deren Verständnis und Bewertung bildungsrelevante qualitative Zugänge zu komplexen aktuellen Themen darstellen. Als Phänomene werden hier bestimmte mathematische Wirkmechanismen verstanden, die in Bezug auf das Wesen und den Gebrauch von Mathematik aufklärerisch wirken und zur fachlich fundierten Meinungsbildung beitragen – gerade auch angesichts von Menschheitsherausforderungen.

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Schlagwörter

mathematische Bildung, Phänomene, normative Modellierung, Curriculum, BNE im Mathematikunterricht, Interdisziplinarität, mathematische Mündigkeit

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