Eldorado - Repositorium der TU Dortmund
Ressourcen aus und für Forschung, Lehre und Studium
Bei diesem Service handelt es sich um das Institutionelle Repositorium der Technischen Universität Dortmund. Hier werden Ressourcen aus und für Lehre, Studium und Forschung gespeichert, erschlossen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Hauptbereiche in Eldorado
Wählen Sie einen Bereich, um dessen Inhalt anzusehen.
Aktuellste Veröffentlichungen
Item type:Item, Analyzing Pension Payout Risks with Continuous Gompertz Mortality Models: A Data-Driven Approach(2025-11-07) Jöckel, Karl-Heinz; Pflaumer, PeterThis paper analyzes lifetime pension payouts under the German statutory system using continuous Gompertz mortality models. We compare pay-as-you-go benefits with a scenario in which contributions are invested in the capital market, yielding a benchmark capital stock of approximately €604,000 over a 45-year career. We derive the full distribution of individual pension payouts, including expected values and quantiles, and extend traditional life-table calculations to a continuous-time framework. Present-value distributions account for differences between pension growth rates and discount rates, and a sensitivity analysis quantifies the impact of key Gompertz parameters on both expected payouts and their dispersion. Results indicate that higher discount rates reduce present values and tighten payout distributions, while higher pension growth increases risk due to heavier tails. The framework provides a transparent, extendable method for evaluating pension schemes, assessing demographic and financial risks, and supporting actuarial decision-making.Item type:Item, Situiertes Normenverständnis in Bezug auf beispielgebunden ikonische Beweise(2025) Gayer, Lara; Selter, Christoph; Rösken-Winter, BettinaIm Rahmen dieser Arbeit wurde eine Intervention entwickelt zur Förderung des situierten Verständnisses beweisspezifischer Normen im Eingangssemester der nicht-gymnasialen Lehramtsausbildung an der Technischen Universität Dortmund. Diese wurden im Rahmen dieser Arbeit spezifiziert zu den Normen der Vollständigkeit, der logischen Struktur, der Kohärenz und der Allgemeingültigkeit. Der Fokus lag dabei auf der Betrachtung beispielgebunden ikonischer Beweise, die mit konkreten ikonischen Beispieldarstellungen arbeiten. Die Intervention wurde im Sinne eines Aushandlungsprozesses zwischen Lehrenden und Lernenden gestaltet, welcher zum Ziel hatte, ein möglichst hohes Maß an interpersoneller Übereinstimmung zu erreichen in Bezug auf das situierte Normenverständnis. Die Analyse der entsprechenden Vorerhebungen auf Lehrendenseite zeigte einen starken Fokus auf die Beweisschritte der Voraussetzung, der Operation und des Endergebnisses, die sich aus der didaktischen Beweiskonzeption operativer Beweise ergeben. In der darauf aufbauenden Intervention auf Lernendenseite diskutierten die Studierenden in Kleingruppen Beweisversuche, welche die Normen im auf Lehrendenseiten etablierten Verständnis verletzen. Gezielte Impulse sollten den Fokus der Diskussion auf die Normen sowie auf die Betrachtung der Beweisschritte lenken. In einem Mixed-Methods-Design wurden zunächst in einer qualitativen Analyse die intra- und interpersonellen Entwicklungen der Verständnisse in den Kleingruppendiskussionen untersucht. In der quantitativen Analyse der Vor- und Nacherhebung zur Intervention wurde dies abgeglichen mit dem auf Lehrendenseite intendierten Normenverständnis, um Aufschluss darüber zu erhalten, inwieweit das oben beschriebene Ziel der Intervention erreicht wurde und um Ansätze für die Weiterentwicklung der Intervention zu erhalten. Dabei zeigte sich in den Diskussionen auf Lernendenseite ein situiertes Normenverständnis, welches mit dem auf Beweisschritte fokussierenden Verständnis auf Lehrendenseite übereinstimmt und sich auch quantitativ bestätigen ließ. Eine Fokuslenkung allein auf die Beweisschritte führte dabei jedoch noch nicht zu einem vertieften Verständnis der Normen. Dies wurde in den Diskussionen erst durch die Betrachtung und das Herstellen von Kohärenz und die explizite Einbeziehung der Voraussetzung erreicht. Das Verständnis der Allgemeingültigkeit und der logischen Struktur zeigten sich dabei als komplex strukturierte Konstrukte, die sich aus dem Zusammenspiel verschiedener Kohärenzebenen ergeben. Die Kohärenz selbst wurde in den Diskussionen eigenständig als Norm etabliert.Item type:Item, Disentangling solvation and structural response in quantitative calculations of spectroscopic parameters(2026) Maste, Stefan; Kast, Stefan M.; Winter, RolandUnderstanding processes on the molecular level is the central element of chemistry. In addition to experimental techniques such as spectroscopy, this understanding is increasingly being gained through the use of theoretical methods. Historically, quantum chemical calculations or molecular dynamics (MD) simulations have been the methods of choice for gaining deeper insights into chemical processes. In recent years technological advances in handling large amounts of data have also brought forth artificial intelligence methods, which are now being applied in chemistry as well. In this work, all these methods were combined to gain a deeper understanding of chemistry at the atomic level. A particular focus was placed on understanding solvation conditions and their changes under extreme conditions such as high hydrostatic pressure. On the experimental side, changes in nuclear magnetic resonance (NMR) spectroscopy parameters under high hydrostatic pressure were investigated. These were used to optimize theoretical methods in order to accurately model behavior at ambient conditions and under high hydrostatic pressure. This involved a combination of quantum chemical calculations and ab initio (AI), classical force field, and machine learning (ML)-based MD simulations. In the quantum chemical calculations, the Embedded Cluster Reference Interaction Site Model (EC-RISM) was used together with explicit solvation yielding highly accurate NMR and EPR parameters. The calculated EPR parameters were used to analyze and quantify the reason for the pH dependency of an EPR spin probe. Although a significant change in the solvent environment of the EPR-active nitroxide could be observed it was found that about 75% of the change in EPR parameters is due to an altered electronic structure caused by the additional proton. The remaining 25% could be attributed to the changed solvent environment. Lastly, an ML potential (MLP) was developed that was trained on quantum chemical EC-RISM calculations. The MLP is capable of making predictions for most neutral, organic molecules. The accuracy of the potential was tested for predicting tautomeric equilibria, where an additional error of less than 1 kcal/mol compared to the direct reference calculation was observed. Predictions based on the MLP, however, are several orders of magnitude faster. Through the close integration of experimental spectroscopic measurements and a wide range of theoretical methods, this work not only determined further structural changes of molecules under high-pressure conditions or pH variations but also devoted a substantial part to evaluating theoretical methods in terms of their accuracy and efficiency, thereby providing recommendations for potential further applications.Item type:Item, Religionssensible Bildung in Kindertageseinrichtungen über narrative Zugänge(2025) Petri, Katrin; Gärtner, Claudia; Stockinger, HelenaDie Dissertation von Katrin Petri untersucht die Bedeutung und Umsetzung religionssensibler Bildung in Kindertageseinrichtungen mit besonderem Fokus auf narrativen Zugängen zur Förderung (inter)religiöser Bildungsprozesse im Vorschulalter. Ausgangspunkt ist die zunehmende Pluralisierung von Lebenswelten, die Kindertagesstätten zu Orten der Begegnung vielfältiger kultureller und religiöser Hintergründe macht. Die Arbeit analysiert, wie narrative, elementarisierte Erzählangebote als methodisch-didaktisches Instrument genutzt werden können, um Kindern Zugänge zu religiösen und interreligiösen Themen zu eröffnen, ihre Identitätsentwicklung sowie Dialogfähigkeit zu stärken. Im theoretischen Teil werden aktuelle Forschungsstände zur frühkindlichen (inter)religiösen Bildung, die Rolle der Familienkultur, die Bedeutung von Selbstbildung und Ko-Konstruktion sowie die Herausforderungen einer diversitätssensiblen Pädagogik dargestellt. Die Autorin arbeitet heraus, dass insbesondere narrative Methoden – das mündliche Erzählen von Geschichten aus verschiedenen religiösen Traditionen – Kindern ermöglichen, existenzielle Fragen zu reflektieren, Werte zu verhandeln und Gemeinsamkeiten wie Unterschiede zu entdecken. Empirische Studien belegen, dass Kinder bereits im Vorschulalter Interesse an religiösen Themen zeigen, es jedoch häufig an einer (inter)religiösen Sprachfähigkeit und an dialogischen sowie diversitäts- und religionssensiblen Erfahrungsräumen mangelt. Die Arbeit entwickelt ein methodisch-didaktisches Konzept, das das religionspädagogische Handlungskonzept der religionssensiblen Bildung mit Ansätzen der Kindertheologie und der Elementarisierung verbindet. Anhand der exemplarischen Erzählung des Propheten Jona wird im Anschluss dargelegt, wie elementarisierte, interreligiös geöffnete Erzählangebote erfahrungsorientiert gestaltet werden können, um Kindern unabhängig von ihrer religiösen Sozialisation Teilhabe und Reflexion zu ermöglichen. Dabei bilden Situationsorientierung, teilnehmende Beobachtung sowie eine von „sustained-shared-thinking-Prozessen“ getragene Lernkultur den pädagogischen Rahmen. Die Dissertation schließt mit praxisorientierten Empfehlungen für die Aus- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte sowie für die Entwicklung alltagsintegrierter, teilhabeorientierter Bildungsangebote, die kulturelle und religiöse Vielfalt als Ressource begreifen und zur Förderung von Identitätsentwicklung, Toleranz und Resilienz beitragen.Item type:Item, Vocational interests among rehabilitation education students in Germany: a typological approach(Frontiers Media SA, 2026-06-08) Möhring, Michélle; Wild, SteffenInterest is a key driver of educational decisions and academic performance. Research on vocational interests among students in rehabilitation education is still limited. Therefore, this study examines the differentiation of vocational interests in rehabilitation education students based on the RIASEC model and explores factors associated with these interests. Data were collected from 140 students enrolled in bachelor's and master's programs of rehabilitation education across four German universities. A cluster analysis revealed three vocational interests groups: The Lower-Interest Group, the Creative-Inspired Group, and the Pragmatic-Analytical Group. Subsequent analyses indicate that the Big Five personality traits of agreeableness, neuroticism, and openness to experience are associated with these three interest groups. These findings provide a foundation for international comparative studies and offer practical implications for academic advising, helping study counselors guide (potential) students in their decisions regarding the rehabilitation education study program.
