Eldorado - Repositorium der TU Dortmund
Ressourcen aus und für Forschung, Lehre und Studium
Bei diesem Service handelt es sich um das Institutionelle Repositorium der Technischen Universität Dortmund. Hier werden Ressourcen aus und für Lehre, Studium und Forschung gespeichert, erschlossen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Aktuellste Veröffentlichungen
Item type:Item, Geometric physically-based simulation of microfinishing: tool design impact on workpiece shape(Springer Science and Business Media LLC, 2024-09-12) Siebrecht, Tobias; Bergmann, Jim A.; Heining, Ines; Tilger, Meik; Biermann, Dirk; Wiederkehr, PetraDue to complex interrelations between process configurations, tool characteristics and process results, the design of microfinishing operations is challenging. Microfinishing is often conducted to generate high surface qualities and shape accuracies of highly loaded components. For some applications, e.g. bearing seats, the contact surface is desired to provide a convex shape in order to optimise the contact condition of the bearing ring and the shaft shoulder. In this paper, new models for a geometric physically-based simulation system are presented and applied to predict workpiece topographies and shapes resulting from the use of different tool designs in microfinishing operations. These models include a process-specific force control based on modelling the engagement of single grains, the consideration of the initial tool condition as well as the modelling of wear-related breakouts of individual grains. The developed simulation system was validated by a comparison of the results to experimental investigations.Item type:Item, Γ-Convergence for plane to wrinkles transition problem(Springer Science and Business Media LLC, 2024-12-09) Bella, Peter; Marziani, RobertaWe consider a variational problem modeling transition between flat and wrinkled region in a thin elastic sheet and identify the Γ-limit as the sheet thickness goes to 0, thus extending the previous work of the first author (Bella et al. in Arch Ration Mech Anal 218(1):163–217, 2015). The limiting problem is scalar and convex, but constrained and posed for measures. For the Γ - lim inf inequality, we first pass to quadratic variables so that the constraint becomes linear, and then obtain the lower bound using Reshetnyak’s theorem. The construction of the recovery sequence for the Γ - lim sup inequality relies on mollification of quadratic variables and careful choice of multiple construction parameters. Eventually for the limiting problem, we show existence of a minimizer and equipartition of the energy for each frequency.Item type:Item, Importance of students’ social resources for their academic achievement and well-being in elementary school(Springer Science and Business Media LLC, 2024-07-22) Schwerter, Jakob; Stang-Rabrig, Justine; Kleinkorres, Ruben; Bleher, Johannes; Doebler, Philipp; McElvany, NeleBased on the relationships motivation theory, it can be assumed that social interactions in elementary school are essential for students’ development and especially for their school success. Thus, this study examined how vital social resources, more precisely social interactions with peers and teachers, are for two central aspects of school success, namely academic achievement and well-being. To this end, the representative German PIRLS 2016 data of 3959 fourth-grade students (MAge = 10.34 years; N = 1,940 girls, 71% white) were analyzed. Social interactions were operationalized using factors indicating whether students experienced bullying from peers, and how much teacher support they perceived. We found that fewer bullying experiences and more perceived teacher support were positively related to academic achievement and enjoyment of school as a prominent aspect of school-related well-being. Applying machine-learning methods to avoid overfitting while including important control variables, only the effects of bullying experiences and perceived teacher support on well-being remained robust. The results underlined that positive relationship experiences were particularly important for students’ well-being but not necessarily incremental to students’ academic achievement.Item type:Item, „Ich lasse den Song raus“(2025) Meisterernst, Miriam; Kranefeld, Ulrike; Steinbach, AnneDie kumulative Dissertation untersucht Vorstellungen von Schüler:innen zu Komposition und reagiert damit auf eine anhaltende Diskrepanz zwischen der im musikpädagogischen Diskurs betonten Relevanz des Komponierens und seiner randständigen Rolle in der schulischen Praxis. Auf Basis eines konstruktivistischen Lernverständnisses adaptiert die Arbeit das aus der Naturwissenschaftsdidaktik stammende Konstrukt der Schüler:innenvorstellungen für das Fach Musik. Komposition wird dabei nicht als abgrenzbarer Wissensgegenstand, sondern als ästhetische, prozesshafte und erfahrungsorientierte Praxis verstanden; entsprechende Vorstellungen werden als körper- und erfahrungsbasierte mentale Konstrukte gefasst, die sich vor allem in sprachlichen Bildern manifestieren. Den theoretischen Rahmen bildet die Theorie des erfahrungsbasierten Verstehens (Gropengießer) auf Grundlage der Kognitiven Linguistik (Lakoff & Johnson), nach der menschliche Kognition metaphorisch strukturiert ist. Metaphern eröffnen so einen Zugang zu impliziten Vorstellungen. Konzeptionell orientiert sich die Arbeit an den Prämissen des Modells der Didaktischen Rekonstruktion, das die Erfassung der Lernerperspektiven, die fachliche Klärung des Kompositionsbegriffs und die didaktische Strukturierung wechselseitig aufeinander bezieht. Die empirische Grundlage bilden episodische Interviews (Flick) mit 16- bis 18-jährigen Schüler:innen, die mittels systematischer Metaphernanalyse (Schmitt) ausgewertet werden. Die Ergebnisse zeigen facettenreiche, weder einheitliche noch widerspruchsfreie Vorstellungen: Komposition wird über prozess- und produktbezogene metaphorische Konzepte strukturiert und überwiegend unbefangen als zugängliche ästhetische Praxis verstanden. Diese Vorstellungen bewegen sich – analog zum kompositionspädagogischen Diskurs – in Spannungsfeldern zwischen abendländischem Werkbegriff und schulischer Praxis, die sich als didaktisch produktive Ausgangspunkte erweisen. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zur Etablierung einer musikpädagogischen Vorstellungsforschung.Item type:Item, Heterogene Kooperation in der Sicherheitsforschung(2026) Wiegmann, Elisabeth; Schubert, Cornelius; Renn, OrtwinDie Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und ziviler Gefahrenabwehr gilt in Forschungsförderprogrammen als notwendig, um die Zukunftsfähigkeit von Hilfeleistungssystemen in Deutschland zu sichern. Differenzierungstheoretische Annahmen legen nahe, dass sich diese Gruppen hinsichtlich Habitus, Wertvorstellungen und sozialer Praktiken deutlich unterscheiden, was ihre Kooperation in Sicherheitsforschungsprojekten prägt. Ziel der Dissertation ist es, diese Unterschiede und ihre Folgen zu beschreiben sowie die Funktion von Grenzobjekten für eine wirksame Zusammenarbeit trotz divergierender Organisationslogiken zu untersuchen. Auf Grundlage der Grounded Theory wurden Kommunikations- und Kooperationsstrukturen in vier Verbundprojekten analysiert, an denen jeweils dieselbe Großstadt-Feuerwehr als Praxispartnerin beteiligt war. Untersucht wurden Projekte, die aus Sicht der Beteiligten als relativ erfolgreich galten und nachhaltige Wirkung erzielten. Die empirische Basis bilden dreißig problemzentrierte Interviews mit Schlüsselpersonen, ergänzt durch teilnehmende Beobachtungen und Dokumentenanalysen. Ziel war es herauszuarbeiten, unter welchen Bedingungen Sicherheitsforschungsprojekte Ergebnisse hervorbringen, die Eingang in die Einsatzpraxis von Feuerwehren finden können. Eine zentrale Erkenntnis ist, dass Unterschiede zwischen den Akteursgruppen anerkannt und wertgeschätzt werden müssen. Kooperation gelingt besonders dann, wenn die Partner entsprechend ihrer eigenen Logiken handeln können, sofern dies den gemeinsamen Projektzielen dient. Szenarien, Prototypen, Feldtests und Veröffentlichungen trugen in den untersuchten Projekten wesentlich zum Kooperationserfolg bei. Obwohl sie nicht alle theoretischen Eigenschaften von Grenzobjekten erfüllten, entfalteten sie insbesondere in Kombination eine verbindende und kooperationsfördernde Wirkung.
