Eldorado - Repositorium der TU Dortmund
Ressourcen aus und für Forschung, Lehre und Studium
Bei diesem Service handelt es sich um das Institutionelle Repositorium der Technischen Universität Dortmund. Hier werden Ressourcen aus und für Lehre, Studium und Forschung gespeichert, erschlossen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Aktuellste Veröffentlichungen
Item type:Item, Amtliche Mitteilungen der Technischen Universität Dortmund Nr. 18/2026(Technische Universität Dortmund, 2026-08-10)Item type:Item, Beiträge zur Praxeologie von Musik und Musikunterricht(2026) Klose, Peter; Schoenebeck, Mechthild von; Stegemann, MichaelDie Arbeit bezieht sich als theoretische Rahmung auf die seit etwa 25 Jahren etablierten und in der Musikpädagogik in Einzelfragen schon zur Anwendung kommenden soziologischen Praxistheorien. Auf deren Grundlage wird ersten Schritt ein umfassendes Verständnis von Musik als soziale Praxis entworfen. Die Konzeptualisierung umfasst dabei ein praxeologisches Verständnis von Körperlichkeit und Materialität von Musik und integriert musikphilosophische Ansätze, die Klänge als Ereignisse konzeptualisieren, in die praxeologische Rahmung. Musikbezogenes Handeln, Wissen, Hören und Verstehen werden als praktisch in kollektiven und öffentlichen Sinngebungsprozessen hergestellt und verhandelt analysiert, also stets vor dem Hintergrund des materiellen Vollzugsgeschehens. Sich auf diese Weise verfestigende Praxisformen und Praxisformationen sind dabei gegenüber der Dynamik situativ eingebetteter Ereignishaftigkeit diachron und synchron stabilisierende Faktoren, die eine Regelmäßigkeit musikalischer Praxis bei aller Vielfalt sicherstellen. Der zweite Teil der Arbeit untersucht die didaktische Relevanz eines derartigen praxeologischen Musikverständnisses. Für das Handlungsfeld Schule sind dabei einerseits die drei jeweils in sich als je spezifische Praxis zu begreifenden Bereiche gesellschaftlichen Umgangs mit Musik, (allgemeiner) schulischer Bildung und der Schulmusik in ihrer spezifischen Ausprägung zu unterscheiden und in ihren Wechselwirkungen zu untersuchen. Andererseits werden Musikpädagogik und -didaktik vor dem Hintergrund des weiten Kulturbegriffs von Zygmunt Bauman als einer kritisch-hermeneutischen Kulturwissenschaft und kritisch-konstruktiver Didaktik verpflichtet begriffen. Es wird dahingehend der Gebrauch von Praxistheorie in aktueller musikpädagogischer Forschung und die historische Prägung von Musikpädagogik durch die Bruchlinie zwischen Schule und Gesellschaft analysiert. Als Fazit steht eine Systematisierung didaktischen Umgangs mit einer als soziale Praxis verstandenen Musik, von Konstituierung des Gegenstands Musik und seine Thematisierung bis hin zu curricularen Fragen, mit einem Ausblick auf einen umfassender zu definierenden praxeologischen Begriff musikalischer Bildung.Item type:Item, Sb-Nanoribbons auf Ag(110)(2026) Hilgers, Stefanie; Westphal, Carsten; Cinchetti, MirkoThis work focuses on the detailed structural and chemical characterization of Sb nanoribbons on the Ag(110) surface. For this purpose, surface-sensitive methods, such as low-energy electron diffraction (LEED) and scanning tunneling microscopy (STM), are used to determine the structural arrangement of the nanoribbons. X-ray photoelectron spectroscopy (XPS) is utilized to characterize the various bonding environments. The combination of these measurement methods enables the construction of a structural model of the Sb nanoribbons on the Ag(110) surface. For a coverage of 0.5ML a c(2x2)-reconstruction is observed. By LEED-IV analysis and XPS measurements, this reconstruction can be identified as a substitutional alloy. XPS measurements show a distinct alloy component in both the Sb 4d signal and the Ag 3d signal, which can be attributed to the bond between Sb and Ag. For higher coverages, the formation of Sb nanoribbons is observed in STM. In this work, the Ribbons I and Ribbons II phases, with coverages of 1ML and 1.24ML, are examined in detail. As the coverage increases, the alloy component decreases in the XPS measurements, suggesting a dealloying process and the growth of Sb ribbons directly on the Ag(110) surface. In addition, based on angle-resolved measurements at Theta = 0° and Theta = 60°, a two-layered growth of the ribbons can be identified. In the STM data, narrow and wide nanoribbons are identified, consisting of two or four atoms in the topmost atomic layer, respectively. The nanoribbons are arranged stochastically on the surface, which is reflected in the LEED pattern as a spot splitting along the [1-10] direction. This splitting is directly linked to the ratio of narrow to wide ribbons. For the Ribbons II phase, additional spots are visible in LEED along the [001] direction. Following the LEED analysis, these spots are attributed to a faceted surface structure, likely arising from a lattice mismatch between Sb and Ag, leading to a tilt of the Sb nanoribbons. Based on these results, the previously proposed structural model, according to which the Sb nanoribbons grow in a single layer on top of the alloy, can be refuted. Instead, a new structural model is presented, consisting of two‑layered Sb ribbons that grow in the gamma-Sb structure directly on the Ag(110) surface.Item type:Item, Discontinuous Galerkin methods for the approximation of the Liouville-von Neumann equation(2026-06-16) Ganiu, Valmir; Schulz, Dirk; Cheng, Ming-ChengDie rapide Miniaturisierung elektronischer Bauelemente hat quantenmechanische Effekte in den Vordergrund des Halbleiterentwurfs gerückt und erfordert präzise sowie effiziente Modellierungsrahmen für den Ladungstransport im Nanobereich. Konventionelle Ansätze wie die NEGF und die QTBM liefern zwar eine hohe Genauigkeit, sind jedoch besonders für transiente und multidimensionale Simulationen rechenintensiv. Diese Dissertation entwickelt und validiert ein neuartiges Rahmenwerk basierend auf der DG-Methode zur Approximation der LVNE und etabliert diese als wettbewerbsfähige Alternative zu klassischen numerischen Verfahren. Die Arbeit beginnt mit einer kurzen Einführung in gängige Quanteneffekte und -phänomene, die für den Umfang dieser Arbeit relevant sind. Darüber hinaus werden intraband- und interbanddynamische Prozesse sowie Systeme mit räumlich variierender effektiver Masse diskutiert und deren beschreibende Quantentransportgleichungen vorgestellt. Physikalisch konsistente Randbedingungen werden durch Inflow-Modelle auf Basis der Fermi-Dirac-Statistik und ein CAP zur Abgrenzung offener Systeme hergeleitet. Daraufhin werden gängige Approximationsmethoden vorgestellt und das DG-Schema im Hinblick auf Existenz, Eindeutigkeit, Stabilität sowie die zugrunde liegenden numerischen Flüsse detailliert analysiert. Drei Varianten -- DGFV, DGFEM und DGDG -- werden eingeführt, um beide Raumkoordinaten zu diskretisieren. Die Zeitdiskretisierung erfolgt mittels expliziter Runge-Kutta-Schemata, und die Selbstkonsistenz mit der Poisson-Gleichung wird durch den Gummel-Algorithmus erreicht. Zudem wird die MSA integriert, um die Methode auf zweidimensionale Simulationen zu erweitern. Eine umfassende Validierung wird an kanonischen Quantenbauelementen durchgeführt. Für eine RTD reproduziert die DG-Methode stationäre und transiente Charakteristika mit hoher Genauigkeit, einschließlich Schaltverhalten unter Nichtgleichgewichtsbedingungen. Intrabandtransport in einem TFET und Interbandtransport in einer RITD bestätigen die physikalische Korrektheit der Dichtematrizen sowie des Strom-Spannungs-Verhaltens. Letztlich wird der zweidimensionale Transport in einem DGFET simuliert, wobei eine exzellente Übereinstimmung mit NEGF-Referenzen erzielt wird -- bei gleichzeitig deutlich reduzierten Laufzeiten. HPC-Aspekte werden systematisch untersucht. Laufzeitanalysen zeigen, dass DG-Methoden Standard-Finite-Volumen-Schemata konsistent übertreffen, insbesondere bei Nutzung expliziter Zeitintegration. Ressourcenmanagement-Strategien verdeutlichen, dass funktionale Programmierung den Speicherverbrauch drastisch reduziert und Parallelisierung ermöglicht, allerdings auf Kosten der Laufzeit, während Slope-Limiter-Techniken die Genauigkeit erhöhen und die Konvergenz in selbstkonsistenten Simulationen beschleunigen. Insgesamt erweist sich die Variante DGDG als das effizienteste Schema unter gleichen Fehlertoleranzen.Item type:Item, Endgruppenfunktionalisierte Poly(2-R-2-oxazoline) zum Design neuartiger Hochpolymere, Netzwerke und antimikrobieller Polymere(2026) Benski, Lena; Tiller, Jörg C.; Weberskirch, RalfPoly(2-R-2-oxazoline) (POx) bilden eine vielseitige Polymerisationsklasse und können für ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten eingesetzt werden. Hierbei lag der Fokus bisher oft auf der Variation des Polymerrückgrats und es wurden diverse funktionelle Seitengruppen in die Polymerketten eingebaut. Da POx über eine lebende kationische Ringöffnungspolymerisation polymerisiert werden, können auch an den Polymerenden gezielt funktionelle Gruppen eingebaut werden. Dies eröffnet ein großes Potential für weitere Anwendungsgebiete von POx. Im Rahmen dieser Arbeit wurden POx mit diversen Endgruppen beidseitig ausgestattet, um neuartige Hochpolymere, Netzwerke und antimikrobielle Polymere zu designen. Zunächst wurden die POx mit Hydroxyl-, Amino-, Thiol- und Acrylatendgruppen versetzt, um Makromonomere mit zwei funktionellen Endgruppen zu gewinnen. Diese wurden dann in diversen Stufenreaktionen polymerisiert. So konnte gezeigt werden, dass sich POx mit lebenden Kettenenden direkt verlinken lassen und dass POx zu Polyurethanen, Polyestern und Polyamiden, sowie über Michael-Additionen polymerisiert werden können. Dabei konnten Hochpolymere mit Molekülargewichten von bis zu etwa Mn = 12000 g·mol-1 und bis zu 12 Makrowiederholungseinheiten erfolgreich hergestellt werden. Die bifunktionellen POx wurden ebenfalls als Makroverlinker mit Poly(2-ethylhexylacrylat) in amphiphilen Polymerconetzwerken (APCNs) eingesetzt. Durch die Untersuchung der in Wasser und Toluol gequollenen APCNs mittels Kleinwinkel-Röntgenstreuung (SAXS) ist es erstmals gelungen die Topologie der gequollenen Netzwerke zu bestimmen. Dabei hat sich gezeigt, dass nur die Poly(2-ethylhexylacrylat)-Phase ein homogenes Quellverhalten durch das gesamte Netzwerk hindurch aufweist. Die PMOx-Phase hingegen liegt teilweise isoliert im gequollenen Netzwerk vor. Diese Erkenntnis ist vor allem für die Anwendung von APCNs als Trägersysteme von Bedeutung. Werden Poly(2-methyl-2-oxazoline) (PMOx) mit quartären Ammoniumendgruppen ausgestattet, weisen sie eine hohe antimikrobielle Wirksamkeit gegen Gram-positive Bakterienstämme auf. Durch die Hydrolyse des Polymerrückgrats zu Polyethylenimin (PEI) konnte die antimikrobielle Wirksamkeit gegen Gram-negative Stämme erweitert werden. Die Untersuchung des Wirkmechanismus zeigte einen synergetischen Effekt zwischen dem Polymerrückgrat und den Endgruppen, welcher die antimikrobielle Wirksamkeit sowohl gegen Gram-negative als auch Gram-positive Bakterienstämme erhöht.
