Authors: Eissing, Günter
Nolle, Tanja
Schröber, Johanna
Title: Fitness-Projekt der Max-Born-Realschule
Other Titles: Evaluation für Teilprojekt Ernährung
Language (ISO): de
Abstract: Ernährung ist mit allen Lebensbereichen des Menschen verbunden und gehört in ihrer Komplexität zur alltäglichen Daseinsbewältigung. Sie hat eine elementare Bedeutung für die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. In diesem Sinne muss es Aufgabe von Schule sein, Kinder und Jugendliche wirksam und weit reichend darin zu unterstützen, gesundheitsförderliche Lebensweisen zu entwickeln. Schulische Ernährungserziehung ist ein wichtiger Teilbereich der Gesundheitsförderung, deren Ziel es ist, ein angemessenes Gesundheitsverhalten aufzubauen sowie Gesundheitsstörungen zu verhindern. Dabei geht es darum, Wissen zu vermitteln, Verhalten kritisch zu reflektieren und gesundheitsbewusste Verhaltensweisen zu erlernen sowie Gesundheit positiv zu erleben (vgl. Diedrichsen 1995). Eine gesundheitsförderlich ausgerichtete Ernährungserziehung muss sich zum Ziel setzen, junge Menschen, die in naher Zukunft eigenverantwortlich einen Haushalt führen werden, zu befähigen, sich gesundheitsförderlich zu ernähren. Die Notwendigkeit gesundheitsförderlicher Bemühungen wird weiterhin transparent, wenn man bedenkt, dass die epidemiologische Gesundheitswissenschaft in den letzten Jahrzehnten deutlich gemacht hat, dass für die Genese so genannter Zivilisationskrankheiten (kardiovaskuläre und karzinogene Erkrankungen, Adipositas, Arteriosklerose u. a.) habituelle Verhaltensweisen von essentieller Bedeutung sind (u. a. Fehlernährung / vgl. Jerusalem, Mittag 1994). Außerdem weist die psychologische und pädagogische Forschung darauf hin, dass diese Verhaltensweisen und komplexen Lebensstile insbesondere im Kindes- und Jugendalter geprägt und konsolidiert werden (vgl. Jerusalem 1997). Da in der Schule nahezu alle Kinder und Jugendliche erreichbar sind, muss es Aufgabe von Schule und hier besonders des hauswirtschaftlichen Unterrichts sein, praktische Handlungskompetenz und ernährungsbezogenes Wissen zu vermitteln und einzuüben. In diesem Kontext ist das Anliegen dieser Arbeit zu sehen. Die Max-Born-Realschule in Dortmund führte im Schuljahr 2005/2006 ein Fitnessprojekt zur Gesundheitsförderung für die Jahrgangsstufen 5 und 6 durch. In diesem Rahmen wurde vom Fach Hauswirtschaftswissenschaft der Universität Dortmund eine standardisierte Unterrichtseinheit für den Biologieunterricht zum Thema „Gesundes Frühstück“ konzipiert. Diese Unterrichtseinheit wurde in 3 Klassen der 5. Jahrgangsstufe der Max-Born-Realschule durchgeführt und die dadurch ausgelösten Veränderungen evaluiert. Dabei werden die Auswirkungen auf verschiedenen Ebenen gemessen: Zum einen wird der effektive Lernzuwachs auf der Ebene des Wissens festgestellt; zum anderen werden die ernährungsbezogenen Einstellungen und Intentionen sowie das Selbstkonzept, drei für die Ausbildung von gesundheitsförderlichen Verhaltensweisen relevante Konstrukte untersucht und Veränderungen im Ernährungsverhalten mittels Anamnese überprüft.
Subject Headings: Evaluation
Gesundheitsförderung
Prävention
Unterrichtsreihe
URI: http://hdl.handle.net/2003/27220
http://dx.doi.org/10.17877/DE290R-3125
Issue Date: 2006-05
Publisher: Fach Hauswirtschaftswissenschaft - Technische Universität Dortmund
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