Feldstudie zur Entwicklung der Rechenfertigkeit von Erstklässlern

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Berichtet wird über eine Feldstudie mit über 2600 Erstklässlern in 128 Klassen gegen Ende des ersten Schuljahres. Getestet werden jeweils alle 231 Additions- sowie Subtraktionsaufgaben mit Ergebnissen im Zahlenraum bis 20, bestehend aus Aufgaben der Form "a + b =" bzw. "a –b =" (Testdesign siehe Rinkens, 2011). Im Vortrag werden vor allem die Ergebnisse des Subtraktionstests dargestellt. Es zeigt sich eine Unterteilung des Aufgabenpools in "leichte" und "schwere" Aufgaben, die nicht immer den intuitiven Vermutungen entspricht. Entscheidend für erfolgreiches Rechnen ist ein wachsender Bestand an verfügbaren Rechensätzen und an Rechenstrategien. Beides hängt zusammen: Rechenstrategien setzen einen Bestand an bekannten Rechensätzen voraus, die Erweiterung dieses Bestandes geschieht über Rechenstrategien. Die Rechensätze sind das Rohmaterial, die Rechenstrategien das Gewusst-wie des Rechnens. Die Automatisierung des Einspluseins und des Einsminuseins ist letztendlich Voraussetzung für die arithmetischen Themen der folgenden Schuljahre. Empirische Studien zur Entwicklung der Rechenkompetenz im ersten Schuljahr sind im deutschsprachigen Raum Mangelware (vgl. Padberg & Benz 2011). Meist sind es qualitative Studien zu Rechenstrategien (vgl. Gaidoschik 2010). Grassmann (2003) untersucht den Lernzuwachs bezogen auf ausgewählte Aufgaben, eingekleidet in Sachkontexten, zwischen Beginn und Ende des 1. Schuljahres in einer Stichprobe von 777 Kindern aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen.

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