Zur Reanimation von Betriebssoziologie

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Die deutsche Industrie- und Betriebssoziologie ist in ihrem Zugriffshabitus traditionell auf empirische Fakten ausgerichtet, welche unmittelbares gesellschaftstheoretisches Verallgemeinerungspotential zu versprechen scheinen. Dies versperrte ihr auch schon in der Vergangenheit den Einblick in den Gesamtzusammenhang konkreter Betriebe. Angesichts des aktuell stark erhöhten Veränderungsdrucks auf Produktionsstätten jedoch macht sich das immer noch stark eingeschränkte industriesoziologische Erkenntnisinteresse hinderlich für Forschungsvorhaben bemerkbar. An einem Fallbeispiel wird das strukturkonservierende Auseinandertreten neuer systemintegrativer Imperative (hier: Produktion in flexiblen Fertigungsinseln) einerseits und der gewachsenen Sozialintegration andererseits illustriert. Um solche Erscheinungen in ihren Ursachen und ihrer Reichweite besser erklären zu können, plädiert der Beitrag für einen Ausbau betriebssoziologischer Kapazitäten der Disziplin. Diese hätten sich vor allem der Analyse von Zusammenhängen und eventuellen Widersprüchen zwischen systemintegrativen Voraussetzungen und Erfordernissen betrieblicher Restrukturierung einerseits und etablierten (mikro)politischen Handlungskonstellationen sowie deren kultureller Fundierung andererseits zu widmen.

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