Innere Widerstände und Unsicherheiten im Kontext der Prävention sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung (SeMB)
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empirische Analyse einer Fortbildung für Lehrkräfte an Förderschulen
Zusammenfassung
Sexueller Kindesmissbrauch stellt schulische Lehr- und Fachkräfte häufig vor eine schwierige Situation: Bei gleichzeitig hoher Verantwortung für präventives und intervenierendes Handeln weisen sie oftmals hohe Unsicherheiten und/oder Abneigungen gegenüber den an sie gestellten Anforderungen im Umgang mit der Thematik auf. Eine Qualifizierung des schulischen Personals ist somit unerlässlich. Allerdings mangelt es bei den aktuell bestehenden, evaluierten Fortbildungsangeboten an der Berücksichtigung potenziell hemmender persönlicher Dispositionen und individuellen Belastungs- und Bewältigungsmöglichkeiten dieser Zielgruppe. Die vorliegende theoriegeleitete Explorationsstudie greift dieses Forschungsdesiderat erstmalig auf und untersucht, ob und inwiefern eine ablehnende Einstellung oder hemmende Gefühle und Gedanken gegenüber schulinterner Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt Einfluss auf den Erfolg einer Fortbildung zur Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs nehmen. Dabei werden folgende Fragen beantwortet: 1. Was sind relevante Persönlichkeitsmerkmale, die Einfluss auf die Wirkung einer Fortbildung zur Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs haben könnten? 2. Welchen Einfluss haben diese Persönlichkeitsmerkmale in Bezug auf (1) die Reaktionen auf die Fortbildung, (2) den Lernzuwachs durch die Fortbildung und (3) das Verhalten nach der Fortbildung?
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
Schlagwörter
Sexueller Kindesmissbrauch, Prävention, Evaluation, Fortbildung
Schlagwörter nach RSWK
Sexualisierte Gewalt, Kindesmisshandlung, Prävention, Evaluation, Behinderung
