Steuer versus Emissionshandel: Optionen für die Ausgestaltung einer CO2-Bepreisung
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Zusammenfassung
Nach Auffassung von Ökonomen können die Treibhausgase in
Europa am kosteneffizientesten dadurch vermieden werden, dass der bislang auf die
Energiewirtschaft und die Industrie beschränkte EU-Emissionshandel auf alle noch nicht
darin integrierten Sektoren ausgeweitet wird. Allerdings müssen für die Ausweitung des
Emissionshandels Mehrheiten in der Europäischen Union gefunden werden. Solange diese
Ausweitung nicht die Zustimmung aller Mitgliedsstaaten findet, könnte die Einführung
einer nationalen CO2-Bepreisung in diesen Sektoren erwogen und im Prinzip auf zwei
Wegen umgesetzt werden: über einen Emissionshandel, entweder separat als nationales
Handelssystem etabliert oder durch einen Opt-in der noch nicht integrierten Sektoren
Deutschlands in den bestehenden EU-Emissionshandel, oder mittels Einführung einer
nationalen CO2-Steuer. Die in diesem Beitrag vorgenommene Abwägung der Vor- und
Nachteile beider Optionen, CO2-Steuer versus Emissionshandel, zeigt, dass eine CO2-
Steuer gravierende Nachteile aufweist, allen voran die mangelnde Treffsicherheit bei der
Erreichung vorgegebener Emissionsziele.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
Schlagwörter
CO2-Steuer, Klimaziele, Opt-in
Schlagwörter nach RSWK
Kohlendioxidemission, Umweltzertifikathandel, Umweltabgabe
