Digitale Lernmaterialien inklusiver gestalten – Eine User Experience Evaluation der digitalen 3D-Druck Selbstlerneinheiten des HyLeC Makerspaces durch Mitarbeitende einer WfbM

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Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Mitarbeitende einer Werk-statt für behinderte Menschen (WfbM) mit kognitiver Beeinträchtigung die digitalen 3D Druck Selbstlerneinheiten des Hybrid Learning Centers (HyLeC) der TU Dortmund er-leben und bewerten. Ziel der Arbeit ist es, Hinweise für eine inklusivere Gestaltung digitaler Lernmaterialien zu identifizieren. Die Untersuchung wurde mit vier Mitarbei-tenden einer WfbM durchgeführt. Als Erhebungsmethoden kamen das „Laute Den-ken/Erinnern“ sowie der System Usability Scale (SUS) in Leichter Sprache zum Ein-satz. Die erhobenen Daten wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Probanden besonders Verständlichkeitsbarrieren identi-fizierten und visuelle Formate (Fotos, Videos) gegenüber dem Textformat bevorzug-ten. Vereinzelt zeigten sich zudem Probleme bei der Bedienbarkeit. Dazu zählen vor allem die Auffindbarkeit einzelner Funktionen und der zweiten Selbstlerneinheit. Zu-dem wurden Aspekte benannt, die spezifisch das Lernthema „3D-Druck“ und die Kon-zentration betreffen. Aufbauend auf den Ergebnissen werden Gestaltungsempfehlun-gen für inklusive E-Learning-Angebote im Kontext von WfbM und Makerspaces abge-leitet. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur digitalen Teilhabe von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und zur Umsetzung gesetzlicher Anforderungen im Be-reich barrierefreier Bildung.

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