Vorstellungen zur linearen Algebra
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Konstruktionsprozesse und –ergebnisse von Studierenden
Zusammenfassung
Die Vorlesung "Lineare Algebra", die Studierende des Lehramts Gymnasium
im ersten Semester hören, gilt aufgrund ihres hohen Abstraktionsgrades als große
Herausforderung.
Die Arbeit fragt nach Vorstellungen, die Studierende zu zentralen Begriffen der
linearen Algebra bilden, und nach Strategien, die sie verwenden, um ihre internen
Repräsentationen fortzuentwickeln und zum Lösen von mathematischen Problemen
einzusetzen. Diese Fragestellungen werden mit Hilfe von zwei qualitativen empirischen
Studien untersucht. Die erste besteht aus drei Fallstudien mit ausführlichen
Interviewgesprächen, die zweite analysiert schriftliche Äußerungen von 39 Studierenden.
Die persönlichen Vorstellungen, die aufgrund der Datenanlysen bei den Studierenden
vermutet werden, werden sodann auf ihre Tragfähigkeit für das weitere Lernen
der linearen Algebra hin untersucht. Aus einigen von ihnen werden Grundvorstellungen
abgeleitet, die zentralen Begriffen der linearen Algebra zugrunde liegen.
Die individuellen Strategien und Vorstellungen der Studierenden geben zudem Anhaltspunkte
für eine differenzierte Sicht von epistemologischen Schwierigkeiten, die
mit diesen Grundvorstellungen verbunden sind.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
Schlagwörter
Lineare Algebra, Vektorraum, Abstraktion, Grundvorstellungen, Kognitive Modelle, Denkstile, Mathematikstudium, Grundstudium
