Rechtliche Instrumente zur Unterstützung der Umsetzung des Masterplans in der Autonomen Region Kurdistan

dc.contributor.advisorGruehn, Dietwald
dc.contributor.authorAL-Doski, Diman
dc.contributor.refereeBaumgart, Sabine
dc.date.accepted2025-02-28
dc.date.accessioned2025-04-01T11:48:43Z
dc.date.available2025-04-01T11:48:43Z
dc.date.issued2025
dc.description.abstractDas Fehlen bzw. mangelhafte Umsetzung von Masterplänen führt zu unkontrollierter Stadtentwicklung und ist durch negative Merkmale wie Fehlen von Infrastruktur, informelle Siedlungen und Wohnungsnot gekennzeichnet. Besonders betroffen sind Städte in den Entwicklungsländern. Dazu gehören auch Städte in der autonomen Region Kurdistan in Irak. Seit Jahren kämpfen sie mit den Folgen einer unkontrollierten Stadtentwicklung. Vor diesem Hintergrund widmet sich diese Untersuchung der Problematik der Masterplanumsetzung in der autonomen Region Kurdistan und untersucht, wie diese künftig durch rechtliche Instrumente sowie eine aktive Beteiligung der Öffentlichkeit in der Planungsphase unterstützt werden kann. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, erstellte Pläne besser umzusetzen und damit steuernd auf die räumliche Entwicklung Einfluss zu nehmen. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass eine besondere Schwachstelle im Bereich Planung und Planumsetzung in Kurdistan das Fehlen von gesetzlichen Grundlagen ist. Insbesondere fehlt bisher ein gebündeltes Baugesetzbuch. Die rechtlichen Strukturen, unter denen der Masterplan umgesetzt wird, sind zu schwach, um die unzähligen Probleme der räumlichen Entwicklung anzugehen. Die in der Region Kurdistan vorhandenen rechtlichen Instrumente sind noch zu sehr auf die Ausübung hoheitlicher Gewalt ausgerichtet. Konsensuale Instrumentarien haben bisher wenig Bedeutung gehabt. Zudem ist die derzeit praktizierte Öffentlichkeitsbeteiligung als sehr schwach zu bewerten. Die Öffentlichkeit wird unzureichend informiert und hat kaum Möglichkeiten, die Planentscheidungen zu beeinflussen. Um die Umsetzung planerischer Ziele zu fördern und damit steuernd auf die Stadtentwicklung einzuwirken, sind rechtliche Instrumente, die der Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten der Gemeinden dienen, erforderlich. Zudem ist eine aktive Beteiligung der Öffentlichkeit in der Planung unabdingbar, um eine breite Akzeptanz zu schaffen und eine möglichst konfliktfreie Umsetzung zu gewährleisten. Hierfür ist eine rechtliche Verankerung notwendig.de
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/2003/43582
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.17877/DE290R-25415
dc.language.isode
dc.subjectMasterplande
dc.subjectRechtliche Instrumentede
dc.subjectÖffentlichkeitsbeteiligungde
dc.subjectUmsetzung des Masterplansde
dc.subjectKurdistan Regionde
dc.subject.ddc710
dc.subject.rswkKurdistan-Irakde
dc.subject.rswkStadtplanungde
dc.subject.rswkBürgerbeteiligungde
dc.titleRechtliche Instrumente zur Unterstützung der Umsetzung des Masterplans in der Autonomen Region Kurdistande
dc.title.alternativeAm Beispiel Duhok Masterplande
dc.typeText
dc.type.publicationtypePhDThesis
dcterms.accessRightsopen access
eldorado.secondarypublicationfalse

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