Typische Fehlermuster im Bereich funktionaler Zusammenhänge

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2015

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Im Projekt CODI (COnceptual DIfficulties in the field of functional relationships) wurden typische Lernschwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern im Bereich funktionaler Zusammenhänge erforscht. Hierzu wurde ein Diagnoseinstrument entwickelt, das typische Fehlermuster bei Darstellungswechseln zu linearen und quadratischen Funktionen erfasst. Dabei wurden, basierend auf den Ergebnissen des Projekts HEUREKO (vgl. Nitsch et al., 2014) der graphisch-algebraische (GA), der situativ-algebraische (SA) und der graphisch-situative (GS) Darstellungswechsel einbezogen. Fokussiert wurden Lernschwierigkeiten im Bereich des konzeptuellen Wissens, wobei Fehler als sichtbare Produkte von Lernschwierigkeiten aufgefasst wurden. Dabei wurden vorrangig systematische Fehler betrachtet, da bei diesen davon auszugehen ist, dass sie reproduzierbar sind und ihre Fehlerursache meist in stabilen falschen Konzepten bzw. sogenannten Fehlvorstellungen liegt (Führer, 1997). Für das Ziel der Diagnose von Lernschwierigkeiten wurden verschiedene charakterisierende Eigenschaften von Fehlvorstellungen aus bestehenden Konzeptualisierungen dieses Begriffs herausgearbeitet: Fehlvorstellungen treten wiederholt auf, sind robust gegenüber äußeren Einflüssen und über einen längeren Zeitraum stabil (z.B. Hammer, 1996; Leinhardt et al., 1990).

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