Typische Fehlermuster im Bereich funktionaler Zusammenhänge
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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
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Zusammenfassung
Im Projekt CODI (COnceptual DIfficulties in the field of functional relationships)
wurden typische Lernschwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern
im Bereich funktionaler Zusammenhänge erforscht. Hierzu wurde ein
Diagnoseinstrument entwickelt, das typische Fehlermuster bei Darstellungswechseln
zu linearen und quadratischen Funktionen erfasst. Dabei
wurden, basierend auf den Ergebnissen des Projekts HEUREKO (vgl. Nitsch
et al., 2014) der graphisch-algebraische (GA), der situativ-algebraische
(SA) und der graphisch-situative (GS) Darstellungswechsel einbezogen.
Fokussiert wurden Lernschwierigkeiten im Bereich des konzeptuellen Wissens,
wobei Fehler als sichtbare Produkte von Lernschwierigkeiten aufgefasst
wurden. Dabei wurden vorrangig systematische Fehler betrachtet, da
bei diesen davon auszugehen ist, dass sie reproduzierbar sind und ihre
Fehlerursache meist in stabilen falschen Konzepten bzw. sogenannten
Fehlvorstellungen liegt (Führer, 1997). Für das Ziel der Diagnose von
Lernschwierigkeiten wurden verschiedene charakterisierende Eigenschaften
von Fehlvorstellungen aus bestehenden Konzeptualisierungen dieses
Begriffs herausgearbeitet: Fehlvorstellungen treten wiederholt auf, sind robust
gegenüber äußeren Einflüssen und über einen längeren Zeitraum stabil
(z.B. Hammer, 1996; Leinhardt et al., 1990).
