Interferierende Praktiken? – Einblicke in den mathematischen Anfangsunterricht

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Der Beitrag verfolgt das Ziel, erste Einblicke in eine ethnografische Studie zum mathematischen Anfangsunterricht zu geben. Dabei wird auf das Konstrukt der Praxistheorie zurückgegriffen, welches seit ca. 15 Jahren in erziehungs- und sozialwissenschaftlichen Diskursen Konjunktur hat. Hierbei konnten in verschiedenen empirischen Untersuchungen spezifische pädagogische Praktiken identifiziert werden, die den Unterricht strukturieren. Aktuell stellt sich die Frage, ob und wie pädagogische und fachliche Praktiken zusammenwirken (Breidenstein, 2021). Zur Exploration dieser Frage widmen wir uns der Erkundung von pädagogischen und fachlichen Praktiken in den ersten Stunden des Mathematikunterrichts der Schuleingangsphase. Dahinter steht die Vermutung, dass im institutionellen ‚Erstkontakt‘ von Schüler*innen mit der Schulmathematik die Entwicklung und Etablierung von Praktiken besonders deutlich wird.

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Schlagwörter

Anfangsunterricht, Praxeologie, Differenzierung, Ethnografie, Zahleinführung

Schlagwörter nach RSWK

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