Antinomien in der Mathematikdidaktik

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2017

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Im aktuellen Diskurs über die mathematikdidaktische Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern stehen vor allem kompetenztheoretische Zugänge im Vordergrund. Studien und wissenschaftlich begleitete Projekte in Mathematiklehramtsstudiengängen verweisen häufig auf das Kompetenzmodell von Baumert & Kunter (2006). Diese Zugänge spiegeln jedoch nur einen der Bestimmungsansätze von Professionalität im Lehrberuf wieder. Terhart (2011) führt drei zentrale Bestimmungsansätze im deutschen Diskurs auf: Kompetenztheoretischer Bestimmungsansatz, strukturtheoretischer Bestimmungsansatz und berufsbiografischer Bestimmungsansatz. Er hebt hervor, dass die verschiedenen Bestimmungsansätze jeweils unterschiedliche Perspektiven auf den Lehrberuf und auf das Lehramtsstudium eröffnen und betrachtet gerade die Verschiedenartigkeit dieser Perspektiven als eine Bereicherung. Wenig Beachtung in der mathematikdidaktischen Lehrer(innen)bildung findet bislang der strukturtheoretische Bestimmungsansatz (Oevermann, 1996; Helsper, 1996). Im Folgenden wird zunächst ein kurzer Abriss der Strukturtheorie vorgestellt, um im Anschluss einen Mehrwert dieser Theorie für die mathematikdidaktische universitäre Lehre aufzuzeigen.

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