Reflexionswissen aus tätigkeitstheoretischer Perspektive am Beispiel des mathematischen Argumentierens
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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
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Zusammenfassung
In den Bildungsstandards wird unter anderem das Bewerten von Argumentationen
als Anforderung an Schülerinnen und Schüler (SuS) formuliert
(vgl. KMK, 2012, S. 15). Um dieser Anforderung begegnen zu können ist
Metawissen über die Charakterisierung fachspezifischer Argumente, sowie
zu deren Struktur und Funktion erforderlich. Insbesondere können sonst die
Unterschiede, die sich in vielfältigen argumentationsbezogenen Operatoren
wie Diskutieren, Begründen oder Beweisen zeigen, von den SuS kaum
nachvollzogen werden. Dieser Beitrag befasst sich mit dem Verhältnis von
Metawissen zu Reflexionsprozessen, der Frage wie dieses im Unterricht
thematisiert werden kann und was es in Bezug auf die Analyse, Bewertung
und Charakterisierung von mathematischen Argumenten inhaltlich umfassen
kann. Im Fokus des Beitrags liegt dabei die Förderung der genannten
Reflexionsprozesse. Die Verbesserungen der eigenen Argumentionen der
SuS sind im Rahmen des Beitrags nachgeordnet.
