Verschachtelt oder geblockt lernen? Ergebnisse der LIMIT- Studie in der Sekundarstufe I

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Weitverbreitet ist die Ansicht, dass didaktische Maßnahmen im Unterricht dazu dienen sollten, das Lernen von Schülerinnen und Schülern leichter zu machen. Eine gänzlich andere Perspektive vertreten die sogenannten wünschenswerten Erschwernisse. Unter diesem Begriff werden didaktische Maßnahmen subsumiert, die das Ziel haben, das Lernen erst einmal schwerer, langfristig aber erfolgreicher und nachhaltiger zu machen (Bjork & Bjork, 2011). Zu den wünschenswerten Erschwernissen gehören das verteilte Lernen, das Testen des eigenen Wissens, das Generieren von Wissen und das verschachtelte Lernen (Lipowsky et al., 2015), um welches es in der vorliegenden Studie geht. Die Studie ist Bestandteil des LIMIT-Projekts (Lernen Im MathematIkunterrichT durch wünschenswerte Erschwernisse). LIMIT ist wiederum ein Teilprojekt des hessischen LOEWE-Schwerpunkts "Wünschenswerte Erschwernisse" an der Universität Kassel, in dem Fachdidaktiker, Psychologen und Erziehungswissenschaftler zusammenarbeiten. Das LIMIT-Projekt untersucht in zwei Teilstudien die Wirkungen des verschachtelten Lernens, zum einen in der Sekundarstufe I und zum anderen in der Grundschule.

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