Regional Governance in Stadtregionen am Beispiel kultureller Projekte

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2005-01-11

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Universität Dortmund

Abstract

Stadtregionen leiden unter einem Steuerungsdefizit. Es gibt mehr regionale Aufgaben, als die Kommunen, die bestehenden Zweckverbände und die Stadt-Umland-Verbände bewältigen können. Da die Steuerung kultureller Projekte bisher noch nicht von regionalen Verbänden aufgegriffen wurden, besteht noch die Möglichkeit, zu experimentieren und innovative Lösungen zu entwickeln. Ziel der Diplomarbeit ist es, die Wirkungsmöglichkeiten von Regional Governance im Zusammenhang mit der Förderung regionaler kultureller Projekte und den Wert freiwilliger regionaler Kooperation für die Kommunen zu zeigen. Fragen nach einem ideal durchmischten Akteursnetzwerk und nach sinnvollen Entscheidungskompetenzen für freiwillige interkommunale Kooperationen gegenüber den Gebietskörperschaften stehen im Mittelpunkt der Ergebnisdiskussion. Die Arbeit stützt sich auf Experteninterviews in vier Beispielregionen. Die Studien zeigen, dass die kooperative Realität ist finanziell unterausgestattet ist und das Potenzial der nicht-staatlichen Verhandlungspartner weitgehend ignoriert. Für die Umsetzung kultureller Projektideen fehlen die Ressourcen, so dass die Kooperationen sich vor allem als Think Tanks verstehen. Obwohl das innovative Wissen der nichtstaatlichen Akteure unbestritten ist, beschränken sich regionale Netzwerke im Wesentlichen auf die politische Sphäre. Der Konzeptionelle Teil der Arbeit stellt die Stärken und Schwächen der Beispielstudien einander gegenüber. Er fragt nach der idealen Mischung von Akteuren für Regional Governance, nach dem optimalen Maß inhaltlicher Leistungsfähigkeit für Regional Governance-Netzwerke und nach einem operablen zeitlichen Ablauf einer Netzwerk-Kooperation. Drei auch graphisch entwickelte Modelle geben eine umsetzbare Antwortmöglichkeit. Die Diplomarbeit betreibt damit nicht nur Grundlagenforschung, sondern liefert auch Konzepte für die Praxis.

Description

Table of contents

Keywords

Governance, Interkommunale Kooperation, Intermediäre Institution, Intersektorale Koordination, Kulturarbeit, Kulturelle Kooperation, Kulturmanagement, Kulturpolitik, Kultur Ruhr GmbH, Kulturwirtschaft, Landschaftsverband Südniedersachsen, MAHHL, MHAL, Regionale Identität, Regionale Kooperation, Regionalentwicklung, Regional Governance, Regionalkultur, Rheinland AG, Ruhrgebiet, Stadtregion

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