Kognitiv aktivierende Gespräche im Mathematikunterricht führen: Einblicke in das Erfurter Trainingsprogramm

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Das interdisziplinäre Projekt zielt auf die Befähigung von Lehramtsstudierenden, kognitiv aktivierende Gespräche im Mathematikunterricht führen zu können, um die Entwicklung dieser Basisdimension guten Unterrichts aktiv zu unterstützen (Klieme, 2019). Dem Trainingsprogramm liegen verschiedene Annahmen zugrunde: (1) Lerntheoretische Grundlagen: Subjektive Theorien (Wahl, 2002), Theorie des situierten Lernens (Stark & Klauer, 2018), Modelllernen (Mietzel, 2007); (2) Unterrichtstheoretische Grundlagen: Sprachspieltheorie mit typischen Sprachmustern (Lüders, 2014); (3) Erkenntnisse aus der Trainingsforschung: Microteaching (Allen & Ryan, 1972). Die Erprobung des Trainingsprogramms fand im Versuchs-Kontrollgruppen-Design statt (n=130). Für die Kontrollgruppe fand ein kognitives Training in Anlehnung an Thiele (1983) statt. Die Evaluation der subjektiven Zufriedenheit mit den Trainingsprogrammen mittels CIEQ (Aleamoni, 1978) ergab eine relativ hohe Zustimmung. Der Nachweis über die Effektivität der Programme mittels einer Videoanalyse von Unterrichtsversuchen der Trainingsteilnehmenden soll in einem nächsten Arbeitsschritt erfolgen (für eine detailliertere Beschreibung des Forschungsprojektes: s. Quittenbaum et al., in Vorbereitung).

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Schlagwörter

Gesprächsführung, kognitive Aktivierung, Training

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