Was kann Stoffdidaktik heutzutage (noch) leisten?

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2014

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

Abstract

In der modernen mathematikdidaktischen Literatur sind "reine" stoffdidaktische Beiträge immer seltener zu finden. Die Zeitschrift "Didaktik der Mathematik", in der vor allem stoffdidaktische Artikel veröffentlicht wurden, gibt es beispielsweise schon lange nicht mehr. Bereits 1985 wurde bei der Lektüre von "Mensch und Mathematik" klar, dass "didaktisches Denkenund Handeln" immer auch die Reflexion des Verhältnisses zur Mathematik mit einschließt. Zehn Jahre später fragte dann Hans-Christian Reichel auf der 29. Tagung für Didaktik der Mathematik in Kassel: "Hat die Stoffdidaktik Zukunft?" Fast zwanzig Jahre danach sollen aktuelle Indikationen – Vernetzungen (im Mathematikunterricht), die Schnittstellenproblematik und der Kompetenzaufbau beim Begründen im Mathematikunterricht – für stoffdidaktische Überlegungen aufgezeigt werden. Dabei sind "didaktisch orientierte Sachanalysen" (Heinz Griesel) gefragt, um eine Beschreibung und Bewertung der Unterrichtstauglichkeit a priori zu ermöglichen. Erich C. Wittmann erweitert den Ansatz der traditionellen Stoffdidaktik zur "strukturgenetischen didaktischen Analyse", die ausdrücklich auch Prozesse mit einbezieht (Wittmann 2014). Das Konzept der "mathematischen Miniatur" bildet mathematisches Tun möglichst unverzerrt ab ("vereinfachen, ohne zu verfälschen") und ist ein Grundsatz für die Darstellung der folgenden Themen aus Stochastik, Analysis und Geometrie.

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