Erprobung eines Gruppentests zur Überprüfung des Grammatikverständnisses auf der Basis des TROG-D

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2016-05

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Zur Erfassung der rezeptiven grammatischen Kompetenzen liegt mit dem TROG-D (basierend auf dem englischsprachigen Test for Reception of Grammar; Bishop, 1989) ein anerkanntes Verfahren vor, das im Einzelsetting durchgeführt werden muss und so einschließlich Auswertung etwa eine halbe Stunde pro TeilnehmerIn beansprucht. In der vorliegenden Studie wurde ein auf dem TROG-D basierender Gruppentest erprobt, der den Einsatz beispielsweise in Schulklassen ermöglichen soll. Die überarbeitete Testversion wurde an 93 Zweit- und DrittklässlerInnen erprobt. Zwei Wochen später wurden alle TeilnehmerInnen mit dem TROG-D im Einzelsetting getestet. Eine ROC-Analyse (Receiver Operating Characteristic) und etablierte Screening-Gütekriterien lieferten klare Belege dafür, dass es mit dem Gruppentest gelingt, diejenigen Kinder zu identifizieren, die sich auch in der Einzeltestung mit dem TROG-D als unterdurchschnittlich erweisen. Die Ergebnisse belegen das grundsätzlich große Potential eines solchen Gruppentests und geben Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung dieser Vorgehensweise.

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Keywords

Grammatik, Gruppentestung, Screening, Sprachentwicklung, TROG-D

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