Einfluss von Migration und Schulbildung der Mutter auf die Ernährung im privaten Haushalt

dc.contributor.advisorRemer, Thomas
dc.contributor.authorSchwarzfischer, Christian
dc.contributor.refereeThole, Werner
dc.date.accepted2022-03-23
dc.date.accessioned2022-08-08T12:22:47Z
dc.date.available2022-08-08T12:22:47Z
dc.date.issued2021
dc.description.abstractMenschen, die nach Deutschland einwandern, bringen die Ernährungsgewohnheiten des Heimatlandes mit. Sie kommen in den Kontakt mit in Deutschland üblichen Ernährungsgewohnheiten und erleben möglicherweise eine neue soziale Lage, da sie häufig in der unteren sozialen Schicht starten. Gleichzeitig findet ein monetärer Aufstieg statt. Dieser Einfluss hat unterschiedlich starke Rückwirkungen auf die Ernährungsgewohnheiten der Migranten. Durch die großen nationalen Verzehrsdokumentationsstudien für Kinder und Erwachsene ESKIMO I & II, NVS II wird deutlich, dass die Lebensmittel- und die Nährstoffzufuhr bei Menschen mit einem Migrationshintergrund sowie einem niedrigen Sozialstatus das Ernährungsverhalten ungünstig assoziiert wird. Wenige Informationen gibt es jedoch bisher darüber, ob es innerhalb der Migrationshaushalte einen Zusammenhang zwischen den Bildungsgraden der Haushalte und der Ernährung der Kinder gibt. Diese Lücke in der Datenbasis ergibt die Fragestellung der Arbeit, da es bisher keine Datenbasis für die Nährstoffzufuhr von Kindern mit Migrationshintergrund gibt, verfolgt die vorliegende Arbeit das Ziel, die Energie- und Nährstoffzufuhr sowie Mahlzeitenfrequenz bei Kindern und Müttern mit unterschiedlichen Migrationshintergründen und unterschiedlichem Bildungsniveau der Mutter zu erfassen. Deshalb soll die vorliegende Arbeit bei Kindern und Müttern mit Migrationshintergrund die Energie, Nährstoffzufuhr und Mahlzeitenfrequenz bestimmen und ergründen, ob es Unterschiede zwischen Haushalten mit niedriger bzw. hoher Schulbildung der Mutter gibt. Es wurden zwei kulturell unterschiedliche Migrationsgruppen betrachtet und die Ergebnisse den Forschungsergebnissen deutscher Haushalte der NVSII und den EsKiMo-Studien gegenübergestellt. Studienteilnehmer waren 20 türkisch- und 20 russischstämmige Familien mit Kindern. Auf der Grundlage der erarbeiteten Erkenntnisbasis kann die Vermutung, dass die Ernährung der Kinder in Migrationshaushalten besonders mit der Schulbildung der Mutter in Verbindung stehen könnte, bestätigt werden. Die untersuchten Kinder und Mütter mit niedriger Schulbildung führten mehr Energie und Vitamine und Mineralstoffe zu. Es ergeben sich ebenfalls Hinweise auf kulturell bedingte Unterschiede der Ernährungsgewohnheiten und der Nährstoffzufuhr zwischen den beiden Migrantengruppen, da türkische Kinder und Mütter mehr Energie (Fett & Kohlenhydrate) Vitamine und Mineralstoffe zuführen. Dies könnte wichtige Implikationen für die Konzeption und Evaluierung von Ernährungspräventionsmaßnamen für die verbreiteten Zivilisationskrankheiten wie Adipositas und Herzkreislauferkrankungen geben. So könnte es sinnvoll sein, spezielle Migrantengruppen individuell in den Blick zu nehmen und hierbei vor allem an bildungsfernere Schichten zu fokussieren.de
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/2003/41024
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.17877/DE290R-22873
dc.language.isodede
dc.subjectKinderde
dc.subjectMigrationde
dc.subjectErnährungde
dc.subjectNährstoffede
dc.subjectMahlzeitende
dc.subjectDortmundde
dc.subject.ddc640
dc.subject.rswkKindde
dc.subject.rswkInternationale Migrationde
dc.subject.rswkErnährungde
dc.subject.rswkErnährungsgewohnheitde
dc.subject.rswkNährstoffde
dc.subject.rswkBildungsniveaude
dc.titleEinfluss von Migration und Schulbildung der Mutter auf die Ernährung im privaten Haushaltde
dc.typeTextde
dc.type.publicationtypedoctoralThesisde
dcterms.accessRightsopen access
eldorado.secondarypublicationfalsede

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