Orientierungsgrundlagen der Lerntätigkeit nach Lompscher – Potenziale und Einordnung eines theoretischen Konzepts
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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
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Zusammenfassung
Es gibt verschiedene Modelle mit denen versucht wird, zu erklären bzw. zu verstehen, wie das Erlernen neuer mathematischer Begriffe, Zusammenhänge, Verfahren, sowie von Vorgehensstrategien gelingt bzw. wie Fehlleistungen entstehen können. Das im deutschsprachigen Raum noch wenig rezipierte Konzept der Orientierungsgrundlagen aus der Tätigkeitstheorie (in den weiterentwickelten Darstellungen von Lompscher et al., 1985 bis hin zu Giest & Lompscher, 2006) gehört zu solchen praktikablen Modellen und sollen stärker ins Bewusstsein gerückt werden, um deren Potenziale zu verdeutlichen (vgl. auch einen Überblick in Bruder & Schmitt, 2016). Nach Giest & Lompscher müssen nicht nur Inhalte und Fertigkeiten, sondern auch Lerntätigkeiten individuell ausgebildet, also angeeignet werden. Gemeint sind neben Lerntätigkeiten zum Wissensaufbau im engeren Sinne auch solche, wie sie zum Kompetenzaufbau in den Bildungsstandards intendiert werden.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
Schlagwörter
Lerntheorie, Verstehen, Orientierungsgrundlagen, Tätigkeitstheorie, Lehrerbildung (1., 2. und 3. Phase), interdisziplinär
